Die Staatsanwaltschaft wirft Deutsche Bank Co-Chef, Jürgen Fitschen, und anderen Angeklagten versuchten Prozessbetrug im Verfahren um Schadenersatz für die Erben des 2011 gestorbenen Medienunternehmers Leo Kirch vor. Foto: Boris Roessler/Archiv
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Die Staatsanwaltschaft wirft Deutsche Bank Co-Chef, Jürgen Fitschen, und anderen Angeklagten versuchten Prozessbetrug im Verfahren um Schadenersatz für die Erben des 2011 gestorbenen Medienunternehmers Leo Kirch vor. Foto: Boris Roessler/Archiv

Prozess gegen Deutsche-Bank-Co-Chef Fitschen geht weiter

München (dpa) - Der Prozess gegen den Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, geht heute in München ohne Termindruck weiter.

In der vergangenen Woche hatte der Vorsitzende Richter Peter Noll angekündigt, dass ein Abschluss des Verfahrens vor den Osterferien ausgeschlossen sei, und weitere Termine bis Ende April festgelegt. Damit nähert sich das Verfahren dem Jahrestag: Der erste Verhandlungstag war am 28. April 2015. Seitdem müssen Fitschen, seine Vorgänger Josef Ackermann und Rolf Breuer sowie zwei weitere Angeklagte fast wöchentlich ins Münchner Landgericht kommen.

Die Staatsanwaltschaft wirft den Top-Bankern versuchten Prozessbetrug im Verfahren um Schadenersatz für die Erben des 2011 gestorbenen Medienunternehmers Leo Kirch vor. Die Angeklagten sollen sich abgesprochen haben, um mit unwahren Angaben vor Gericht Schadenersatz-Zahlungen von der Deutschen Bank abzuwehren. Alle Angeklagten hatten die Vorwürfe zurückgewiesen.

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