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Immer mehr Deutsche fertigen ihre Steuererklärung am PC an.

"Elster" und Programme

Steuererklärung am PC: Darauf müssen Sie achten

München - Immer mehr Deutsche erledigen ihre Steuererklärung elektronisch. Hier erfahren Sie worauf Sie dabei achten müssen. 

Die Zeit läuft: Die Frist zur Abgabe der Steuererklärung für 2013 endet in diesem Jahr am 2. Juni. Darauf weist der Bund der Steuerzahler in Berlin hin. Steuerzahler können die Steuererklärung auch elektronisch an das Finanzamt übermitteln. Arbeitnehmer haben hier in der Regel die Wahl: Sie können selbst entscheiden, ob sie die Abgabe in Papierform oder über den Computer bevorzugen.

Noch bis 2. Juni Zeit: Tipps zur Steuererklärung

Sieben teure Fehler in der Steuererklärung

Der Trend geht ganz klar in Richtung Computer: Immer mehr Deutsche erledigen ihre Steuererklärung elektronisch. 15,2 Millionen Bürger übermittelten ihre Daten im vergangenen Jahr per Internet an die Finanzämter, wie der Hightech-Verband Bitkom am Freitag in Berlin unter Berufung auf Zahlen der Finanzverwaltungen mitteilte. Dies sei ein Plus von rund einem Viertel im Vergleich zu 2012. Damals seien zwölf Millionen Steuererklärungen elektronisch eingegangen.

Aber Vorsicht:Lohnsteuerhilfeverein und Steuerberater haften bei Fehlern. Wer seine Steuererklärung selbst anfertigt, ist auch für für sich selbst verantwortlich! Hier finden Sie die besten Tipps für das Erstellen der Steuererklärung am eigenen PC.

Software für Steuererklärung: Darauf müssen Sie achten

Computerprogramme sind eine gute Alternative zu ellenlangen Steuerformularen. Sie übernehmen das Ausfüllen und geben Tipps zum Steuernsparen. Die Kosten für die Software sind sogar von der Steuer absetzbar. In komplizierten Fällen ist ein Lohnsteuerhilfeverein oder ein Steuerberater aber meist die bessere Wahl.

  • Grundsatzentscheidung:
  • Installation: Die Installation läuft bei den meisten Programmen problemlos. Das Nachsehen haben manchmal Nutzer von Apple-Computern oder Rechnern mit Linux: Die meisten Programme gibt es nur für Windows. Eine Alternative sind reine Internetprogramme - diese haben manchmal aber nur wenige Detailfragen. Aufpassen sollten Anwender, dass ihnen bei der Installation keine kostenpflichtigen Update-Abonnements angeboten werden. Bei allen Programmen ist direkt nach der Installation eine Aktualisierung Pflicht, weil bei der Programmierung die neuesten Steueränderungen noch nicht berücksichtigt wurden. Die Hersteller verbessern die Programme zudem laufend und merzen dabei Fehler aus. Diese Updates sollte die Software auf jeden Fall kostenlos anbieten.
  • Erste Schritte: Am Anfang steht bei allen Programmen die Eingabe der persönlichen Daten wie Name, Adresse, Anzahl der Kinder, Steuernummer und zuständiges Finanzamt. Danach wählt das Programm die benötigten Formulare aus.
  • Menüführung: Die meisten Programme bieten verschiedene Wege zur Eingabe der Daten. Versierte Benutzer können die einfache Formulareingabe wählen, für Einsteiger bietet sich der Interview-Modus an - hier fragt das Programm Schritt für Schritt die nötigen Daten ab. Bei den meisten Programmen tauchen jeweils Steuerspartipps und Erklärungen auf dem Bildschirm auf, auch gibt es teils Verknüpfungen zu Nachschlagewerken oder erklärende Videos. Die Qualität der Tipps unterscheidet meist die preiswerten von den teureren Programmen.
  • Ab zum Finanzamt: Viele Programme überprüfen die Eingaben der Nutzer direkt bei der Eingabe oder vor dem Abschluss auf Plausibilität. Elster macht das etwas grober, die Kaufsoftware genauer. So lassen sich vor allem Tippfehler und Zahlendreher vermeiden. Zudem informieren die Programme über den Stand der Steuererstattung oder -nachzahlung. Die meisten Programme schicken die Steuererklärung direkt über das Internet an das Finanzamt.

AFP/dpa

Es gibt zwei Klassen von Steuersoftware. Preiswerte und schlichte Lösungen kosten ab zehn Euro und sind teils auch im Supermarkt zu haben. Sie helfen bei einfachen Steuerfällen. Auch das kostenlose Programm Elster-Formular der Finanzämter ist für einfache Fälle geeignet - hier gibt es allerdings keine Steuerspartipps. Wer hohe Werbungskosten etwa für Fahrten oder doppelte Haushaltsführung hat, ist mit den umfangreichen und teureren Programmen besser bedient; genauso Kapitalanleger, Immobilienbesitzer und ungeübte Anwender. Wer sich einmal für ein Programm entschieden hat, sollte dabei bleiben. Das spart Zeit fürs Einarbeiten und erleichtert die Übernahme von Daten aus dem Vorjahr.

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