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Mit einem Umsatzschub ist die Deutsche Telekom ins neue Geschäftsjahr gestartet.

Wachstum in den USA

Telekom dementiert Berichte über Vorstandsumbau

Bonn - Über zwei Millionen neue Kunden in den USA: Die Telekom präsentiert Erfolge auf einem schwierigen Markt. Seinen Schwerpunkt sieht Vorstandschef Höttges aber eindeutig in Europa.

Die Deutsche Telekom startet dank der boomenden US-Mobilfunktochter mit einem kräftigen Umsatzschub in das Geschäftsjahr. Die Werbung der neuen US-Kunden kostet das Unternehmen allerdings viel Geld. Einen Medienbericht über den angeblich geplanten Austausch mehrerer Vorstände dementierte das Unternehmen hart. Die Spekulationen, vor allem über Personen, seien absolut falsch, erklärte ein Sprecher.

Die Telekom hat in den ersten drei Monaten durch Zukäufe und mehr Handygeschäft bei T-Mobile US die Erlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8 Prozent auf 14,89 Milliarden Euro gesteigert, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Allerdings gingen die Investitionen in die 2,4 Millionen US-Neukunden von Januar bis März kräftig ins Geld: Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank um knapp 4 Prozent auf 4,12 Milliarden Euro.

Gewinn von 1,82 Milliarden Euro

Unter dem Strich fuhr die Telekom dank des Teilverkaufs der Scout24-Gruppe einen Gewinn von 1,82 Milliarden Euro ein nach 564 Millionen Euro ein Jahr zuvor. „Die Erfolgsstory in den USA geht weiter. Es war die goldrichtige Entscheidung, mutig in diesen Markt zu investieren“, erklärte Telekom-Chef Tim Höttges laut einer Mitteilung.

Die Telekom will sich insgesamt stark auf Europa konzentrieren und dort die Nummer Eins im Telekommunikationsgeschäft werden, wie das Unternehmen schon im Frühjahr mitgeteilt hatte. Nach einem Bericht des „Handelsblatts“ (Donnerstag) will Höttges dabei die Trennung zwischen Deutschland- und Europageschäft zugunsten einheitlicher Ressorts aufheben. Bei dem Umbau stehe die Hälfte des Vorstands zur Disposition. Eine Entscheidung solle auf einer Strategietagung im Spätsommer fallen, schreibt die Zeitung.

Dies wies die Telekom zurück. „Wir weisen die Spekulationen des "Handelsblatts" entschieden zurück. Der Beitrag entbehrt jeder Grundlage“, versicherte der Sprecher. Höttges habe zur Bilanzpressekonferenz Anfang März die neue Strategie des Konzerns vorgestellt. „Daran halten wir fest.“

dpa

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