Bessere Geschäfte des Unternehmens

Tui-Chef stellt Aktionären deutlich höhere Dividende in Aussicht

München - Experten rechnen mit einer Ausschüttung von 53 Cent je Aktie für das Geschäftsjahr 2014/2015.

Der Touristik-Konzern Tui will seine Dividende deutlich anheben. Die Aktionäre sollen damit direkt von den zuletzt besseren Geschäften des Unternehmens profitieren.

„Ausgangsbasis für die Dividende für 2015 ist die Summe der regulären Ausschüttungen von Tui AG und Tui Travel im vergangenen Jahr von 44,5 Cent“, sagte Vorstandschef Friedrich Joussen der Wirtschaftszeitung „Euro am Sonntag“. „Wenn Aufsichtsrat und Hauptversammlung im Februar 2016 zustimmen, soll die Dividende noch einmal deutlich darüber liegen.“

Experten rechnen bislang mit einer Ausschüttung von 53 Cent je Aktie für das Geschäftsjahr 2014/2015 (30. September) des aus dem Zusammenschluss von Tui AG und Tui Travel entstandenen Unternehmens.

Tui hatte erst vor kurzem die Prognose für 2014/15 bestätigt. Demnach soll der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) dank höherer Gästezahlen und gestiegener Preise um 12,5 bis 15 Prozent zulegen. In den kommenden Jahren soll das Ergebnis mindestens um zehn Prozent steigen.

Joussen ließ offen, ob Tui sich bei dem geplanten Börsengang von Hapag-Lloyd Container von Anteilen an dem Frachtkonzern trennt. „Gegebenenfalls werden wir einen Teil unseres Pakets mit einbringen, abhängig von der Investoren-Nachfrage und dem Kapitalmarktumfeld.“

Grundsätzlich bekräftigte der frühere Vodafone-Deutschland-Chef die Absicht, sich aus der Containerschifffahrt zurückzuziehen. „Wir sind ein globales Touristikunternehmen, dazu passt die Containerschifffahrt nicht.“

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Dax-Anleger bleiben vorsichtig

Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax ist am Dienstag mit Verlusten in den Handel gestartet. Die Märkte fänden derzeit keine neue Richtung, und die Anleger hielten sich …
Dax-Anleger bleiben vorsichtig

Singapur schließt Schweizer Bank wegen Beteiligung an Geldwäsche

Singapur (dpa) - Die Schweizer BSI-Bank muss wegen Beteiligung an Geldwäsche-Geschäften in Singapur schließen. Das ordnete die Aufsichtsbehörde MAS am Dienstag an.
Singapur schließt Schweizer Bank wegen Beteiligung an Geldwäsche

Deutsche Wirtschaft: Wachstum mehr als verdoppelt

Wiesbaden - Die deutsche Wirtschaft ist angetrieben von steigenden Investitionen der Unternehmen, kauflustigen Verbrauchern und dem milden Winter schwungvoll ins Jahr …
Deutsche Wirtschaft: Wachstum mehr als verdoppelt

Konsortium plant zweite Erdgas-Pipeline durch die Ostsee

Lubmin/Zug (dpa) - Unbeeindruckt von den politischen Spannungen zwischen Russland und der EU treibt das Nord Stream 2-Konsortium seine Planungen für den Bau einer …
Konsortium plant zweite Erdgas-Pipeline durch die Ostsee

Kommentare