+
Die ehemalige Jobcenter-Mitarbeiterin Inge Hannemann (li.) sitzt am 20.11.2014 in Hamburg im Landesarbeitsgericht der Vorsitzenden Richterin Eva Günther-Gräff gegenüber. Hannemann verhandelt in einem Berufungsverfahren gegen die Stadt Hamburg, nachdem ihr Arbeitsverhältnis in einem Jobcenter gegen ihren Willen beendet wurde.

Landesarbeitsgericht-Urteil:

„Hartz-IV-Rebellin“ muss neue Stelle antreten

Hamburg - Die als „Hartz-IV-Rebellin“ bekanntgewordene Jobcenter-Mitarbeiterin Inge Hannemann muss einen neuen Posten in der Hamburger Sozialbehörde auch gegen ihren Willen zunächst antreten.

Nach dem Arbeitsgericht wies am Donnerstag auch das Landesarbeitsgericht ihren Antrag auf eine einstweilige Verfügung ab. Hannemann, die nach eigenen Angaben bis Ende des Monats krankgeschrieben ist, will zurück an ihren alten Arbeitsplatz im Jobcenter Hamburg-Altona. Dort war sie im April 2013 suspendiert worden, weil sie sich weigerte, Sanktionen gegen Langzeitarbeitslose zu verhängen, die Termine nicht einhielten oder Stellenangebote ablehnten. Hannemann kandidiert bei der Bürgerschaftswahl 2015 für die Linken.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Verbraucherschützer: Intransparenz und Willkür beim Dispo

Wer sein Konto überzieht, braucht genaue Informationen, was ihn das kostet. Doch auf den Internetseiten der Kreditinstitute werden Bankkunden nicht immer fündig. …
Verbraucherschützer: Intransparenz und Willkür beim Dispo

Umfrage: Verbraucher halten sich bei Ökostrom zurück

Das gute Gewissen beim Stromvertrag war vielen Deutschen nach dem Schock von Fukushima einen Aufschlag auf den Preis wert. Doch inzwischen erlahmt der Wechselwille. Der …
Umfrage: Verbraucher halten sich bei Ökostrom zurück

Tesla will Batteriefabriken auch in Europa und China bauen

Reno (dpa) - Der Chef des Elektroauto-Herstellers Tesla, Elon Musk, will in der Zukunft riesige Batteriefabriken in Europa, China und anderen Teilen Asiens bauen.
Tesla will Batteriefabriken auch in Europa und China bauen

Deutsche sehen Autopilot im Pkw nach wie vor mit Skepsis

Erst kürzlich wurde der erste tödliche Unfall eines Tesla-Fahrers bekannt, der sich auf einen Autopiloten verließ. Das dürfte wenig helfen, das ohnehin große Unbehagen …
Deutsche sehen Autopilot im Pkw nach wie vor mit Skepsis

Kommentare