Streikposten stehen vor dem Tor des Versandzentrums von Amazon in Koblenz. Foto: Thomas Frey
+
Streikposten stehen vor dem Tor des Versandzentrums von Amazon in Koblenz. Foto: Thomas Frey

Verdi setzt Amazon-Streiks fort

Berlin (dpa) - Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Verdi, Frank Bsirske, meldet sich im festgefahrenen Tarifkonflikt beim Online-Versandhändler Amazon zu Wort.

Bei einer Streikkundgebung in Werne in Werne in Nordrhein-Westfalen wird er zu den Beschäftigten des dortigen Standorts und Mitarbeitern aus Rheinberg sprechen.

An den beiden NRW-Standorten setzt Verdi die Streiks am Dienstag ebenso fort wie in Bad Hersfeld (Hessen), Koblenz (Rheinland-Pfalz) und Leipzig (Sachsen). Das Unternehmen sichert seinen Kunden dennoch eine pünktliche Zustellung bis Ostern zu, wenn bis Dienstagabend bestellt wird.

Verdi will Amazon zur Aufnahme von Tarifverhandlungen bewegen - zu den besseren Bedingungen des Einzel- und Versandhandels. Das Unternehmen lehnt das ab und verweist darauf, dass sich die Bezahlung der Mitarbeiter am oberen Bereich der Logistikbranche orientiere. In dem Tarifkonflikt kommt es seit Mai 2013 immer wieder zu Streiks. Eine Einigung ist nicht in Sicht.

Amazon-Standorte in Deutschland

Meistgelesene Artikel

Union lehnt Sondersteuer wegen Milchkrise ab

Berlin (dpa) - Die Unionsfraktion lehnt eine vom Discounter Lidl ins Gespräch gebrachte Sondersteuer für Milch wegen der dramatischen Preiskrise ab.
Union lehnt Sondersteuer wegen Milchkrise ab

Maschinenbauer befürchten Einbußen bei einem Brexit

Großbritannien zählt zu den wichtigen Märkten für Maschinen "Made in Germany". Die deutsche Schlüsselindustrie blickt daher mit Sorge auf das näherrückende Referendum …
Maschinenbauer befürchten Einbußen bei einem Brexit

US-Notenbankchefin deutet baldige Leitzins-Anhebung an

Washington (dpa) - US-Notenbankchefin Janet Yellen hat heute erneut eine baldige Anhebung des Leitzinses angedeutet. Das Wachstum in den Vereinigten Staaten scheine …
US-Notenbankchefin deutet baldige Leitzins-Anhebung an

IW-Studie prognostiziert: In 25 Jahren Rente mit 73

Berlin - Die Deutschen können nach einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) künftig möglicherweise erst mit 73 Jahren in Rente gehen.
IW-Studie prognostiziert: In 25 Jahren Rente mit 73

Kommentare