Es läuft nicht rund bei VW: Der Wolfsburger Autobauer ruft seine E-Golfs in den USA zurück.
+
Es läuft nicht rund bei VW: Der Wolfsburger Autobauer ruft seine E-Golfs in den USA zurück.

Stromausfall-Risiko zu groß

VW ruft sämtliche E-Golfs in den USA zurück

Washington - Kommando zurück: Volkswagen ruft seine Elektro-Golfs in den USA zurück. Grund: Das Risiko eines plötzlichen Stromausfalls ist zu groß.

Volkswagens Elektro-Offensive in den USA beginnt mit einem Stotterstart: Der Wolfsburger Autohersteller ruft seine E-Golfs wegen der Gefahr von Stromausfällen in die Werkstätten. Das teilte die US-Verkehrsaufsicht NHTSA am Montag mit.

Es sind zwar nur 5561 Wagen vom Rückruf betroffen. Doch es handelt sich damit um alle bislang in den Vereinigten Staaten verkauften Fahrzeuge des 2015 auf dem US-Markt eingeführten Modells, wie ein VW-Sprecher auf Nachfrage bestätigte.

Das Problem liege in einem Überlastungsschutz, der zu schnell anspringe und zum plötzlichen Ausfall des Elektromotors führen könne. Der mögliche Defekt betreffe wegen des unterschiedlichen Stromsystems jedoch nur die USA, so der Sprecher. Ein Update der Batterie-Software soll nun Abhilfe schaffen.

Konzentration auf Elektroautos

Der größte Autobauer Europas steckt wegen des Skandals um manipulierte Abgaswerte bei Millionen von Dieseln in einer schweren Krise. Künftig will der Konzern verstärkt auf Elektroautos setzen.

Zuletzt stellte VW den sogenannten Budd-e als Konzeptauto vor - einen batteriebetriebenen Nachfahren des legendären Transporters Bulli. Das soll der Auftakt einer großen E-Offensive sein. "Viele weitere Modelle werden folgen", hatte VW-Markenchef Herbert Diess angekündigt.

dpa

Mehr zum Thema

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Commerzbank-Gewinn sackt um ein Drittel ab

Die niedrigen Zinsen und die Unruhe an den Kapitalmärkten machen den Banken zu schaffen. Bei der Commerzbank schmelzen die Gewinne dahin.
Commerzbank-Gewinn sackt um ein Drittel ab

Noch immer kein DNA-Beweis für Tod der Unister-Chefs

Noch immer ist nicht endgültig geklärt, ob Unister-Chef Thomas Wagner bei dem Flugzeugabsturz in Slowenien tatsächlich ums Leben kam. Wirkliche Zweifel hat niemand. Aber …
Noch immer kein DNA-Beweis für Tod der Unister-Chefs

Fast jeder zweite Erwerbstätige schaut nach Feierabend in Mails

Flexibles Arbeiten ist Segen und Fluch zugleich. Die ständige Erreichbarkeit im Berufsleben kann einer Studie zufolge auch gesundheitliche Folgen habe.
Fast jeder zweite Erwerbstätige schaut nach Feierabend in Mails

Ryanair klammert sich an Gewinnziel

Die Angst vor weiteren Terrorattacken in Europa belastet auch die Fluggesellschaften. Die Buchungen gehen zurück. Beim Billigflieger Ryanair wackelt die …
Ryanair klammert sich an Gewinnziel

Kommentare