Bundeskartellamt ermittelt

Vorstandschef von Eventim weist Vorwürfe zurück

Frankfurt/Bremen - Prüfverfahren durch Bundeskartellamt: Der Vorstandschef des Tickethändlers CTS Eventim hat den Vorwurf zurückgewiesen, sein Unternehmen verstoße gegen das Wettbewerbsrecht.

„Wir haben jederzeit nach Recht und Gesetz gehandelt“, sagte der Eventim-Vorstandsvorsitzende Klaus-Peter Schulenberg der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ/Mittwoch). „Ich bin sicher, dass von den Vorwürfen nichts hängen bleibt.“

Das Bundeskartellamt hatte ein Prüfverfahren gegen den Tickethändler eingeleitet. Untersucht wird, ob das Unternehmen aus Bremen seine Marktmacht missbrauchte. Ein Sprecher der Kartellbehörde sagte, es würden verschiedene Geschäftspraktiken auf ihre kartellrechtliche Zulässigkeit überprüft.

Der CTS-Eventim-Chef sagte der FAZ, sein Unternehmen habe dem Kartellamt umfassend und wahrheitsgemäß alle Fragen beantwortet. CTS Eventim habe eine „sehr gute Marktposition“, beherrsche den Ticketmarkt aber nicht. „Der Vorwurf ist unzutreffend. Die Entertainment-Branche ist so groß und unübersichtlich, dass ich nicht mal unseren Marktanteil genau beziffern könnte“, sagte Schulenberg.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Meistgelesene Artikel

VW-Konzerngewinn bricht in Dieselkrise erneut deutlich ein

Wolfsburg (dpa) - Der VW-Konzern muss zum Jahresbeginn einen weiteren herben Gewinneinbruch hinnehmen. Unterm Strich sackte das Ergebnis für die Aktionäre im ersten …
VW-Konzerngewinn bricht in Dieselkrise erneut deutlich ein

Aldi und Lidl stecken Milliarden in ihre Verschönerung

Düsseldorf - Aldi und Lidl wollen in den nächsten Jahren Milliarden in die Verschönerung ihrer deutschen Filialen stecken. Die Kunden lassen ihnen keine andere Wahl, …
Aldi und Lidl stecken Milliarden in ihre Verschönerung

Bundesagentur gibt Arbeitslosenzahlen für Mai bekannt

Vom Arbeitsmarkt werden weiter gute Nachrichten erwartet: Nach Ansicht von Experten könnte die Zahl der Erwerbslosen im Mai um 70 000 bis 80 000 zurückgegangen sein. Der …
Bundesagentur gibt Arbeitslosenzahlen für Mai bekannt

Müssen für unsere Supermarkt-Südfrüchte Menschen sterben?

Berlin - Die Menschenrechtsorganisation Oxfam enthüllt, wie es bei der Produktion von Südfrüchten, wie Bananen und Ananas, für deutsche Supermärkte wirklich zugeht.
Müssen für unsere Supermarkt-Südfrüchte Menschen sterben?

Kommentare