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Von Stuttgart nach Wolfsburg: Daimler-Vorstandsfrau Christine Hohmann-Dennhardt.

News-Ticker

VW holt Daimler-Vorstandsfrau nach Wolfsburg

Wolfsburg - Die nächste Runde im VW-Abgas-Skandal ist angebrochen. Volkswagen holt Daimler-Vorstandsfrau nach Wolfsburg. Der Konzert ruft zudem freiwillig 8,5 Millionen Pkw zurück. Alle Entwicklungen hier im News-Ticker.

TICKER ZUM NACHLESEN

  • In unserem aktuellen Ticker zum Abgas-Skandal bei VW können Sie die weiteren Entwicklungen verfolgen.
  • Die Staatsanwaltschaft ermittelt im Abgas-Skandal gegen "mehr als zwei aber deutlich unter zehn" Verantwortliche bei VW.
  • Daimler-Vorstandsfrau Christine Hohmann-Dennhardt wechselt zu VW
  • Bundesamt ordnet Rückruf von 2,4 Millionen Diesel an, VW ruft freiwillig 8,5 Millionen Fahrzeuge zurück
  • Martin Winterkorn soll alle VW-Ämter aufgeben
  • Volkswagen kürzt Investitionen um eine Milliarde Euro pro Jahr
  • Umweltministerin will Abgasvorschriften für alle Dieselfahrzeuge verschärfen

+++ Im Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen Volkswagen werden "mehr als zwei aber deutlich unter zehn" Mitarbeiter des Autokonzerns beschuldigt. Das sagte Klaus Ziehe, Sprecher der Staatsanwaltschaft, am Freitag in Braunschweig. Der "Spiegel" hatte am Mittwoch gemeldet, dass mindestens 30 Mitarbeiter in den Betrug um manipulierte Abgaswerte von Dieselfahrzeugen involviert seien. VW wies den Bericht bereits zurück.

+++ Daimler-Vorstandsfrau Christine Hohmann-Dennhardt wechselt zum Januar nächsten Jahres in ihrer Ressortfunktion für Integrität und Recht zum VW-Konzern. Das gaben die beiden Autobauer am Freitag bekannt.

+++ Am Freitag werden die neuen Auslieferungszahlen von VW erwartet. Außerdem soll im Unternehmen heute ein Neustartbeginnen: Ziel sei eine Organisation und Atmosphäre, die Skandale wie bei den manipulierten Diesel-Abgaswerten künftig erschwert.

+++ Der Abgas-Skandal schlägt sich noch nicht in Verkaufszahlen von Volkswagen nieder: Im September verkaufte VW in Europa 8,4 Prozent mehr Fahrzeuge als im Vorjahresmonat, wie der Branchenverband Acea am Freitag in Brüssel mitteilte. VW lag damit nur etwas unter dem Durchschnitt der Gesamtbranche, die im selben Zeitraum um 9,8 Prozent wuchs.

+++ Im Skandal um Abgasmanipulationen will Volkswagen in Europa insgesamt 8,5 Millionen Fahrzeuge zurückrufen. Das kündigte das Unternehmen am Donnerstag in Wolfsburg an. Zuvor hatte das Kraftfahrt-Bundesamt für Deutschland einen Rückruf von 2,4 Millionen VW-Dieselfahrzeugen angeordnet.

Abgas-Skandal : VW sensibilisiert Manager

+++ Die Führung des Volkswagen-Konzerns hat am Donnerstag bei einem Treffen in Leipzig rund 400 Top-Manager für den Ernst der Lage im Abgas-Skandal sensibilisiert. Laut Teilnehmern betonte der neue Vorstands-Boss Matthias Müller gleichzeitig aber auch, dass es zu schaffen sei, die Situation zu meistern. Das Ziel für VW sei es, nicht nur zu alter Stärke zurückzufinden, sondern eben auch zu neuer Stärke. Der Skandal müsse von allen als eine Chance zur Veränderung begriffen werden. Demut sei ein Gebot der Stunde.

+++ Volkswagen-Aufsichtsrat Olaf Lies macht in der Abgas-Affäre mit einer Durchhalteparole der ganz besonderen Art auf sich aufmerksam. Das Konto seines Handy-Kurznachrichtendienstes WhatsApp hat der SPD-Politiker mit einem Profilfoto versehen, auf dem „Keep calm and love VW“ steht - auf gut Deutsch „Behalte die Ruhe und liebe Volkswagen“. Das geht aus einer Anfrage an die Landesregierung hervor, die die niedersächsischen FDP-Abgeordneten Björn Försterling, Gabriela König und Jörg Bode auf den Weg gebracht hatten.

Lies' WhatsApp-Spruch geht auf eine britische Posterparole zurück, mit der die Engländer zur Zeit des Zweiten Weltkrieges die Bevölkerung zum Durchhalten aufriefen: „Keep calm and carry on“ - „Behalte die Ruhe und mach' weiter“, hieß es damals.

Lies sitzt als Niedersachsens Wirtschaftsminister im Aufsichtsrat des Autobauers, dessen Logo sich auch in seinem WhatsApp-Profil findet.

+++ Welche Modelle sind von dem Abgas-Skandal betroffen? Unter anderem der Golf der sechsten Generation, der Passat der siebten Generation und der Tiguan der ersten Generation. Die Software steckt aber auch in Modellen der Baureihen A1, A3, A4 und A6 sowie Q3 und Q5 bei der VW-Oberklasse-Tochter Audi. Dieselmotoren, die in verschiedenen Exemplaren der Konzernmarken Skoda und Seat verwendet wurden, fallen ebenfalls unter den Abgas-Skandal. Bei den leichten VW-Nutzfahrzeugen sind ältere Diesel-Ausgaben der Modelle Caddy und Amarok betroffen.

+++ Die neue Farbe bei VW: Schamrot! Mit einer seitenfüllenden Zeitungsanzeige hat sich der Volkswagen-Konzern bei den Niederländern für den Abgas-Skandal entschuldigt. VW schäme sich zutiefst, heißt es in der Anzeige, die am Donnerstag in allen überregionalen Blättern des Landes erschien. Unter einem großen roten Viereck stand dort das Wort „schaamrood“ (Schamesröte) - und dann der Text: „Alles andere als stolz auf unsere neueste Farbe.“

Das Unternehmen räumte ein, dass es große Fehler gemacht habe: „Wir haben Ihr Vertrauen verletzt.“ Volkswagen versprach weiter, die Probleme zu lösen - ohne Details zu nennen.

+++ Die Rückrufaktion sei für jeden Halter verpflichtend, sagt Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU). Der behördlich angeordnete Weg in die Werkstatt werde sich bis weit ins Jahr 2016 ziehen. Für konkretere Aussagen zum Zeitplan sei es noch zu früh, da viele technische Details der Nachbesserung in den Werkstätten noch zu klären seien. Die betroffenen Autofahrer müssen nicht aktiv werden, sie bekommen demnächst Post. In den Schreiben wird das weitere Vorgehen erklärt.

+++ Das Kraftfahrt-Bundesamt hält die Software in den betroffenen Diesel-Fahrzeugen des VW-Konzerns für illegal. Die Behörde vertrete die Auffassung, dass es sich um eine „unzulässige Abschalteinrichtung handelt“, sagte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) am Donnerstag in Berlin. Der Politiker sagte, dass in Deutschland 2,4 Millionen Fahrzeuge betroffen sind. Ursprünglich war von 2,8 Millionen Fahrzeugen hierzulande die Rede gewesen - diese Zahl ergab sich aus den ursprünglichen Zulassungen. Allerdings seien inzwischen rund 400.000 Wagen nicht mehr in Deutschland unterwegs.

VW: KBA ordnet Rückruf von 2,4 Millionen Diesel-Fahrzeugen an

+++ Im Abgas-Skandal von Volkswagen hat das Kraftfahrt-Bundesamt den Rückruf von 2,4 Millionen Diesel-Fahrzeugen angeordnet. Das sagte am Donnerstag ein Sprecher der Behörde in Flensburg. "Wir werden den Rückruf überwachen", kündigte er an. Der Rückruf werde überwacht.

+++ Laut dem Medienbericht hat VW in den USA eingeräumt, dass es eine weitere Software gibt, die bei den Abgaswerten trickst. Diese soll angeblich in den   Diesel-Motoren 2.0 TDI für 2016 zum Einsatz kommen.

+++ In den Skandal um manipulierte Abgaswerte bei Volkswagen sind einem Bericht zufolge mehr Konzern-Mitarbeiter verwickelt als VW bislang zugegeben hat. Der Betrug sei nicht von einer "kleinen Gruppe" organisiert worden, sondern mindestens 30 Manager seien daran beteiligt gewesen, berichtete der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf Ermittlungen der US-Anwaltskanzlei Jones Day. Die Verantwortlichen sollen demnach beurlaubt werden. VW war für eine Nachfrage zunächst nicht zu erreichen. VW wiederum dementierte umgehend diesen Bericht. Mehr zu diesem Thema lesen Sie hier.

+++ Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat sich für Anreize zum Kauf von Elektro-Fahrzeugen in Deutschland ausgesprochen. Es seien Anreize - in welcher Form auch immer - nötig, damit der Preisunterschied zwischen einem E-Auto und einem herkömmlichen Fahrzeug reduziert werde, sagte der SPD-Chef am Mittwoch in Berlin. „Ich bin sehr dafür, dass wir das machen.“

+++ Der krisengeschüttelte VW-Konzern verliert im Kampf gegen die Abgas-Affäre einen seiner wichtigsten Hoffnungsträger aus dem Top-Management. Völlig überraschend verlässt der bisherige Skoda-Chef Winfried Vahland (58) laut Informationen der „Auto Bild“ das Unternehmen und wird damit doch nicht - wie Ende September zunächst verkündet - neuer Chef für die neu geschaffene Region Nordamerika mit den Märkten USA, Mexiko und Kanada. Konzernkreise bestätigten die Angaben am Mittwoch. Ein VW-Sprecher wollte den Bericht nicht kommentieren.

Abgastests: Bosch-Chef Denner warnt vor zu strengen Vorgaben

+++ In der Debatte um neue Auto-Abgastests warnt der Chef des Technologiekonzerns Bosch, Volkmar Denner, vor zu strengen Vorgaben. „Wenn man die (Abgas-)Grenzwerte jetzt unrealistisch absenkt, so dass sie mit klassischen Verbrennungsmotoren nicht mehr erreichbar sind, dann tut man dem Verbraucher, aber auch der Industrie nichts Gutes“, sagte Denner am Mittwoch bei der Eröffnung einer neuen Bosch-Forschungszentrale in Renningen bei Stuttgart. Der Verbrennungsmotor sei als Übergangstechnologie „noch lange Zeit“ unverzichtbar.

+++ Die niedersächsische Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz hat sich bei Ex-VW-Chef Martin Winterkorn wegen falscher Aussagen zu Ermittlungen gegen ihn in der Diesel-Affäre entschuldigt. „Lassen Sie mich an dieser Stelle deutlich sagen, dass ich den Fehler der Staatsanwaltschaft Braunschweig in höchstem Maß bedauerlich finde“, sagte die Grünen-Politikerin am Mittwoch im Landtag in Hannover. Die Behörde hatte am 28. September mitgeteilt, wegen der weltweiten Abgas-Manipulationen an Diesel-Fahrzeugen aufgrund von Strafanzeigen gegen Winterkorn ein Ermittlungsverfahren eingeleitet zu haben. Bislang sei dies aber nicht geschehen, betonte Niewisch-Lennartz. Am 1. Oktober habe sich auch der Braunschweiger Generalstaatsanwalt Norbert Wolf schriftlich bei Winterkorn für die missverständlichen Äußerungen entschuldigt.

Umweltministerin will Abgasvorschriften für alle Dieselfahrzeuge verschärfen

+++ Als Konsequenz aus der VW- Affäre will Umweltminister Barbara Hendricks (SPD) Abgasvorschriften und Kontrollen für alle Dieselfahrzeuge verschärfen. Emissionsgrenzwerte müssten künftig "so anspruchsvoll sein, dass der Diesel dadurch wirklich sauberer wird", zitiert die "Süddeutsche Zeitung" am Mittwoch aus einem Positionspapier der Ministerin. "Die Unternehmen müssen lernen: Auf Dauer kann man sich den Notwendigkeiten des Umweltschutzes nicht entziehen." Dieselmotoren stehen seit der Volkswagen-Affäre in der Kritik. Sie gelten zwar als vergleichsweise klimafreundlich, weil sie weniger Kohlendioxid ausstoßen als Benziner. Dafür sind ihre Stickoxid-Emissionen weit höher. Mehr zu diesem Thema gibt es hier.

+++ Wegen des Manipulationsskandals muss Volkswagen einem Bericht zufolge womöglich einen Teil der Abwrackprämien zurückzahlen, die 2009 und 2010 Diesel-Fahrern gewährt wurden. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) prüfe eine Rückforderung für manipulierte Diesel-Fahrzeuge, berichtete das "Manager Magazin" am Dienstag auf seiner Internetseite. Entscheiden will das Bafa demnach aber erst, wenn weitere Untersuchungsergebnisse in der VW-Affäre vorliegen. Das Bundesamt war für eine Nachfrage zunächst nicht zu erreichen.

+++ Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich im Oktober auch wegen des Volkswagen-Skandals weiter eingetrübt. Der Indikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) sei um 10,2 Punkte auf 1,9 Punkte gefallen, teilte das ZEW am Dienstag in Mannheim mit. Das ist der siebte Rückgang für die Erwartungen für die Konjunkturentwicklung Deutschlands in Folge, der Indikator sinkt damit auf den niedrigsten Wert seit Oktober des vergangenen Jahres. Bankvolkswirte hatten zwar mit einem Rückgang gerechnet, aber nur auf 6,5 Punkte.

VW kürzt Investitionen um eine Milliarde Euro

+++ Im Skandal um gefälschte Abgaswerte streicht der VW-Konzern seine Investitionen für die Marke Volkswagen zusammen. Sie sollen pro Jahr um eine Milliarde Euro gekürzt werden, teilte das Unternehmen am Dienstag in Wolfsburg mit. Die Diesel-Strategie der Marke solle neu ausgerichtet werden. Vor dem Hintergrund des Skandals um manipulierte Abgaswerte erklärte VW, dass in Dieselautos in Europa und Nordamerika künftig nur noch die "umwelttechnisch besten Abgassysteme" zum Einsatz kommen würden. Der Umstieg sei zum "frühestmöglichen Zeitpunkt" beschlossen worden. "Die Marke Volkswagen stellt sich für die Zukunft neu auf", erklärte der Vorstandsvorsitzende der Marke Volkswagen, Herbert Diess. "Wir werden effizienter, richten die Produktpalette und Kerntechnologien neu aus und schaffen uns mit dem beschleunigten Effizienzprogramm den Spielraum für zukunftsweisende Technologien." führte.

Deutsche Maschinen- und Anlagenbauer sorgen sich um Branchenumsatz

+++ Die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer fürchten, dass der Branchenumsatz auch im nächsten Jahr stagniert. „Für 2016 rechnen wir abermals mit Nullwachstum“, sagte der Präsident des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, Reinhold Festge, am Dienstag in Berlin. Schon im Juli hatte der Verband seine Wachstumsprognose von zwei Prozent für das laufende Jahr kassiert. Festge sagte, bei Auftragseingang, Produktion und Beschäftigung werde man das Vorjahresniveau halten. Grund seien weltwirtschaftliche Unsicherheiten.

Festge gab sich zuversichtlich, dass die Affäre um manipulierte Abgaswerte beim Autobauer VW Produkten „Made in Germany“ auf Dauer nicht schadet. „Die Kraft unserer Industrie beruht auf Innovationsstärke und Kundennähe“, sagte der Verbandspräsident auf einem Branchenkongress. „Das ist der Wert, der über die VW-Manipulationsaffäre hinaus bestehen wird.“

Investmentfonds fordern Transparenz von den Autobauern

+++ Angesichts des Abgas-Skandals bei Volkswagen fordern Investmentfonds mehr Transparenz von den Autobauern weltweit. In einem Brief, den die britische Nichtregierungsorganisation ShareAction am Dienstag veröffentlichte, verlangen sie von den Herstellern, ihre Lobbyaktivitäten bei der Festlegung der neuen Emissionswerte in Europa und den USA offenzulegen. Zudem sollen die Autobauer öffentlich machen, wie viel Geld sie Branchenverbänden zahlen. Auch die Aktivitäten des Herstellerverbands ACEA sollten transparenter werden. Der Brief wurde von 19 Anlegern unterzeichnet, darunter AXA Investment Managers und mehrere schwedische Pensionsfonds, die ein Vermögen von umgerechnet 840 Milliarden Euro verwalten. Das Schreiben wurde unter anderem persönlich an den Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn geschickt, der Präsident des Herstellerverbands ACEA ist. Initiiert wurde die Forderung nach mehr Transparenz von ShareAction und der Nichtregierungsorganisation InfluenceMap. Letztere beobachtet die Lobbyarbeit von Unternehmen mit Blick auf Klimafragen.

+++ VW hätte die millionenfache Manipulation der Abgaswerte bei Dieselfahrzeugen nach Ansicht von Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) viel früher eingestehen müssen. „Im Herbst vergangenen Jahres stellten Wissenschaftler erstmals Abweichungen in den Schadstoffkonzentrationen zwischen Labortests und Straßentests bei VW-Dieselfahrzeugen in den Vereinigten Staaten fest“, sagte Weil am Dienstag im Landtag in Hannover. Anschließend habe es mehr als ein Jahr lang Gespräche zwischen den US-Behörden und Volkswagen USA gegeben, bis VW die Manipulation eingeräumt habe. Weil: „Dieses Eingeständnis hätte klar und deutlich sehr viel früher erfolgen müssen - ein weiterer schwerer Fehler.“

Hollywood plant Film über VW-Abgas-Skandal

+++ In Hollywood wird laut einem Medienbericht ein Film über den Abgas-Skandal beim Autobauer Volkswagen geplant. Produziert werden solle das Werk von US-Schauspieler Leonardo DiCaprio, der sich immer wieder für den Schutz der Umwelt einsetzt, berichtete die Zeitschrift "Hollywood Reporter" am Montag.

+++  Wegen der Abgas-Affäre wird der ehemalige VW-Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn laut Medien gedrängt, alle übrigen Ämter im VW-Konzern aufzugeben. Das Land Niedersachsen, zweitgrößter Aktionär von Volkswagen, hatte Winterkorn zu verstehen gegeben, dass er aus allen Ämtern ausscheiden müsse. Den "kompletten Rückzug" verlangten auch Vertreter der IG Metall. Der langjährige Top-Manager hat unter anderem noch den Chefposten bei der Porsche SE Holding inne.

AFP/dpa

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