Die Volkswagen-Führung wirbt im Abgas-Skandal beim verschnupften Großaktionär Katar um Vertrauen. VW-Vorstandschef Matthias Müller ist mit Teilen der Konzernführung an den Golf gereist. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv
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Die Volkswagen-Führung wirbt im Abgas-Skandal beim verschnupften Großaktionär Katar um Vertrauen. VW-Vorstandschef Matthias Müller ist mit Teilen der Konzernführung an den Golf gereist. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv

"Austausch mit wichtigen Partner"

VW-Führung will Großaktionär Katar beruhigen

Wolfsburg - Die Volkswagen-Führung wirbt im Abgas-Skandal beim verschnupften Großaktionär Katar um Vertrauen. Wie ein Unternehmenssprecherder Deutschen Presse-Agentur bestätigte, ist VW-Vorstandschef Matthias Müller mit Teilen der Konzernführung am Samstag an den Golf gereist.

"Es handelt sich um einen Antrittsbesuch der neuen Volkswagen-Konzernführung. Er dient dem Austausch mit einem wichtigen Partner des Unternehmens."

Laut "Bild am Sonntag" will Katar bei dem Treffen an diesem Sonntag strukturelle Veränderungen bei Volkswagen fordern. So solle der Einfluss des VW-Betriebsrats auf unternehmerische Entscheidungen zurückgedrängt werden. In den USA werde von VW eine milliardenschwere "Investitionsoffensive E-Mobilität" verlangt.

Der Staatsfonds Qatar Investment Authority (QIA) hat durch den Kurssturz infolge des Abgas-Skandals einen Buchverlust in Milliardenhöhe verzeichnet. QIA gehören 17 Prozent der VW-Stammaktien mit Stimmrecht. Zudem hält der Staatsfonds einen großen Teil der stimmrechtslosen Vorzugsaktien. Nach früheren Informationen aus VW-Konzernkreisen sollen die Scheichs schwer verärgert sein.

Aktionärsstruktur Volkswagen

dpa

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