Die Einkaufswagen kommen: Karstadt kämpft seit Jahren mit roten Zahlen, hofft aber in diesem Jahr die Wende zu schaffen. Foto: Martin Gerten
+
Die Einkaufswagen kommen: Karstadt kämpft seit Jahren mit roten Zahlen, hofft aber in diesem Jahr die Wende zu schaffen. Foto: Martin Gerten

"WAZ": Karstadt führt Einkaufswagen ein

Essen (dpa) - Ein ungewohntes Bild bietet sich den Kunden künftig bei Karstadt: Die Warenhauskette stattet ihre Filialen bundesweit mit Einkaufswagen aus, um den Kunden das Shoppen zu erleichtern.

Das berichtete die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (Mittwoch) unter Berufung auf einen Firmensprecher.

Bereits eingeführt wurden die Einkaufswagen demnach in der Essener Filiale. Deren Leiter Oliver Lambor sagte der Zeitung: "Wir arbeiten am Service." Deshalb würden den Kunden Einkaufswagen "ähnlich wie im Supermarkt" und geräumige Einkaufstaschen zur Verfügung gestellt, "damit sie entspannt bei uns einkaufen können".

Karstadt kämpft seit Jahren mit roten Zahlen, hofft aber in diesem Jahr die Wende zu schaffen. Auf dem Weg dorthin setzt Unternehmenschef Stephan Fanderl auch auf Verbesserungen in zahlreichen Details in den Häusern vom Kundenleitsystem, über neue Kassenprozesse bis hin zu einer neuen Logistik in den Geschäften - oder eben neuen Einkaufshilfen.

Konkurrent Kaufhof zieht nicht mit, wie ein Sprecher auf Anfrage erklärte. Selbstverständlich gebe es solche Einkaufswagen in den Lebensmittelabteilungen. In einigen Filialen stelle Kaufhof in den Abteilungen Parfümerie und Schreibwaren den Kunden auch kleine Einkaufskörbe zur Verfügung. Darüber hinaus gebe es aber keine Pläne, Einkaufswagen in den Kaufhof-Warenhäusern einzuführen.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Forscher: Beim Brexit verlieren alle, besonders die Briten

Den Warnungen vor hohen Kosten zum Trotz haben die Briten für den EU-Austritt ihres Landes gestimmt. Ökonomen wiederholen nun ihre düsteren Prognosen: Die …
Forscher: Beim Brexit verlieren alle, besonders die Briten

Interview zum Brexit: Anleger sollten jetzt Ruhe bewahren

München - Es ist nur logisch, dass Anleger nach dem Brexit verunsichert sind. Wir fragen die unabhängige Finanzberaterin Stefanie Kühn im Interview, wie sich …
Interview zum Brexit: Anleger sollten jetzt Ruhe bewahren

Brexit könnte den Briten 300 Milliarden Euro kosten

Gütersloh - Der EU-Austritt wird die Wirtschaft der Briten schmerzhaft treffen, glauben Experten. Aber auch Deutschland muss mit hohen Verlusten rechnen.
Brexit könnte den Briten 300 Milliarden Euro kosten

Rekordtief beim Milchpreis: Bauern fordern Nothilfe

Berlin - Ein Liter Milch für unter 20 Cent: Solche Tiefstpreise lassen deutsche Milchbauern um ihre Existenz bangen. Sie fordern schnelle Nothilfe.
Rekordtief beim Milchpreis: Bauern fordern Nothilfe

Kommentare