Investoren wollen Reebok von Adidas kaufen

Abu Dhabi - Eine Investorengruppe aus Hongkong und Abu Dhabi will dem deutschen Sportartikelhersteller Adidas einem Zeitungsbericht zufolge seine Tochtermarke Reebok abkaufen.

Das Konsortium mit Verbindungen zur Regierung von Abu Dhabi sei bereit, umgerechnet 1,7 Milliarden Euro zu zahlen, berichtete das "Wall Street Journal" am Sonntag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Kreise. Zu den Interessenten zähle auch die Beteiligungsgesellschaft Jynwel Capital aus Hongkong.

Dem Bericht zufolge will die Investorengruppe Adidas die Offerte in Kürze unterbreiten. Der deutsche Hersteller aus Herzogenaurach hatte Reebok erst im Jahr 2006 für drei Milliarden Euro übernommen, um Druck auf den US-Rivalen Nike aufzubauen. Allerdings ist seitdem der Marktanteil des deutschen Herstellers in den USA noch weiter geschrumpft. Adidas wollte den Bericht nicht kommentieren.

AFP

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Netzagentur gegen Extrakosten beim Netzausbau

Gas- und Stromleitungen sind ein staatlich reguliertes Geschäft ohne Konkurrenz. Wie hoch die Renditen für die Netze sein dürfen, ist politisch heiß umstritten - denn am …
Netzagentur gegen Extrakosten beim Netzausbau

Easyjet bereitet sich auf Brexit vor

London (dpa) - Die britische Billigairline Easyjet rüstet sich für den Brexit. Man werde ein Luftverkehrsbetreiber-Zeugnis (AOC) in der Europäischen Union beantragen, …
Easyjet bereitet sich auf Brexit vor

BMW will 2021 selbstfahrendes Auto anbieten

München (dpa) - BMW will in fünf Jahren ein selbstfahrendes Auto auf den Markt bringen - zusammen mit dem Chiphersteller Intel und dem Kameratechnik-Spezialisten …
BMW will 2021 selbstfahrendes Auto anbieten

Nach stundenlangen Ausfällen: Vodafone-Probleme behoben

Düsseldorf - Kein Internet, keine Anrufe: Fast zwei Millionen Kunden von Vodafone mussten am Donnerstag darauf verzichten. Inzwischen hat der Anbieter das Problem nach …
Nach stundenlangen Ausfällen: Vodafone-Probleme behoben

Kommentare