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Schafft den Sprint von 0 auf 100 km/h in weniger als 2,5 Sekunden: der Bugatti Chiron. Foto: Bugatti/Dominic Fraser

1500 PS und 420 km/h: Bugatti Chiron setzt neue Maßstäbe

Er gehört mit Sicherheit zu den Sensationen, auf die Sportwagenfans anlässlich des Genfer Salons gewartet haben: der Bugatti Chiron. Mit einer Spitzengeschwindigkeit von 420 km/h wird er zum Platzhirsch auf der Überholspur. Und das sieht man ihm auch an.

Genf (dpa/tmn) - Bugatti schickt den Veyron in den Ruhestand und verschiebt die Grenzen im Sportwagenbau mit dem Nachfolger Chiron noch etwas weiter.

1103 kW/1500 PS, ein maximales Drehmoment von 1600 Nm, ein Sprint von 0 auf 100 km/h in weniger als 2,5 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 420 km/h machen den Zweisitzer aus Molsheim zum König der Supersportwagen. Seine Premiere feiert der nach dem Rennfahrer Louis Chiron benannte Überflieger auf dem Genfer Salon (Publikumstage 3. bis 13. März), die Auslieferung soll im Herbst beginnen, teilte die VW-Tochter mit.

Herzstück des weitgehend aus Karbon und Aluminium gefertigten Coupés mit den acht charakteristischen LEDs an der Front und dem 1,60 Meter breiten Leuchtschwert am Heck ist ein 16-Zylinder-Motor, der hinter den Sitzen montiert ist und über eine siebenstufige Doppelkupplung alle vier Räder antreibt. Er hat dem Hersteller zufolge einen Hubraum von acht Litern, wird von vier Turbos beatmet und saugt bei Vollgas so viel Treibstoff, dass der 100-Liter-Tank nach acht Minuten leer ist. Wie viel der Chiron im Normzyklus verbraucht, hat Bugatti noch nicht mitgeteilt.

So extrem wie die Fahrleistungen des knapp zwei Tonnen schweren Chiron ist auch sein Preis: Schon die Anzahlung liegt bei 200 000 Euro, und bis der weitgehend in Handarbeit gefertigte Wagen nach etwa einem halben Jahr ausgeliefert wird, addieren sich die Raten auf mindestens 2,86 Millionen Euro, so Bugatti. Dem Erfolg des 4,54 Meter langen und über zwei Meter breiten Flachmanns schadet das offenbar nicht. Von den gerade einmal 500 geplanten Fahrzeugen sind laut Bugatti bereits ein Drittel vorbestellt.

Genfer Salon

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