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Die Bahnstrecke am Bahnhof Ahrensburg musste 45 Minuten gesperrt werden. Der Grund: ein Teenager hatte ein Auto in den Gleisen "geparkt".

Bahnstrecke dicht

17-Jähriger setzt Auto ins Gleis

Unaufmerksamkeit oder fehlende Praxis? Warum ein 17-Jähriger das Gas- mit dem Bremspedal verwechselt hat, ist nicht bekannt. Doch die Folgen dieses Missgeschicks waren erheblich. 

Am Mittwoch legte der Parkunfall eines Teenagers den Zugverkehr am Bahnhof Ahrensburg (Kiel) für 45 Minuten lahm. Der 17-Jährige wollte eigentlich den Firmenwagen seines Vater, laut Polizeibericht, auf einem Parkplatz direkt am Bahnhof einparken. Doch die Aktion ging mächtig schief.

Beim Einparken verwechselte der junge Mann nach eigenen Angaben Gas mit Bremse. Das Auto machte "einen Satz nach vorne", durchbrach einen Gitterzaun und landete im Schotterbett an den Gleisen. Die Frontpartie des Wagens ragte in den Gleisbereich hinein. Daraufhin wurde die Bahnstrecke durch die alarmierte Landes- und Bundespolizei gesperrt.

Fataler Fehler: Gas mit Bremse verwechselt.

Der 17-Jährige war nicht betrunken, ein durchgeführter Alkoholtest bei verlief negativ, allerdings war er nicht im Besitz eines Führerscheines. Glücklicherweise blieb der Teenager bei der missglückten Park-Aktion unverletzt. Jedoch wird der Unfall neben dem Schaden am Auto noch einigen Ärger nach sich ziehen: Der Unglücksfahrer muss mit einer Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis rechnen.
Ein Abschleppwagen musste den Wagen aus dem Gleisbereich ziehen. Die Bahnstrecke war laut Bundespolizei für rund 45 Minuten gesperrt, es kam zu Verspätungen.

Die Bahn will mit gutem Service bei Reisenden punkten. Für Pendler gibt es deswegen oft auch Parkplätze in Bahnhofsnähe. Das wird Autofahrern des Öfteren zum Verhängnis.

Pol/ml

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