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ADAC und Stiftungwarentest haben 22 Kindersitze getestet: Die meisten Kindersitze sind demnach "gut". Trotzdem sollten sich Eltern vor dem Kauf informieren.

Darauf müssen Eltern achten

ADAC-Kindersitz im Test: Sechs Sitze fallen durch

Bei Kindersitzen haben Eltern eine große Auswahl. Der ADAC und Stiftung Warentest haben nun 22 Kindersitze für verschiedene Altersklassen untersucht. Das Ergebnis: Sechs Kindersitze schnitten "mangelhaft" ab.

Sicherheit, Handhabung, Ergonomie und Schadstoffgehalt bei den Kindersitzen waren laut ADAC Hauptkriterien im aktuellen Test.

Das Ergebnis: Von den 22 Produkten erhielt keines das Urteil "sehr gut". 13-mal vergaben die Tester die Note "gut". Drei Kindersitze schnitten "befriedigend" ab. Allerdings wurden sechs Kindersitze "mangelhaft" bewertet.

Zu den Verlierern zählen zwei Babyschalen. Auch wegen hoher Schadstoffwerte fallen die Modelle "Cybex Aton 4" und "Cosatto Hold" bei den Testern durch. Kindern kommen in den Sitzen direkt mit krebserregenden Stoffen in Kontakt.

Hier können Sie den ADAC-Kindersitztest 2015 downloaden.

Generell zeigt der Test von ADAC und Stiftungwarentest, dass in jeder Gewichtsklasse und für jedes Alter mehrere mit „gut“ getestete Sitze zu haben sind.

Wer auf der Suche nach einem passenden Kindersitz ist, sollte sein Auto auf jeden Fall zum Kauf mitnehmen, empfehlen die Experten. Nur so können Eltern überprüfen, ob das Modell auch in den Wagen passt.

Altersklasse Produkt "Note"
Bis 13 Kilogramm (0+)

Graco SnugFix + SnugFix Isofix Base, Graco SnugFix

Simple Parenting Doona+ Car Seat

Simple Parenting Doona+ Car Seat

Isofix Base

"gut"

I-Size

(Kindersitze
werden nach Größe
und nicht
nach Gewicht klassifiziert)

Maxi-Cosi Pebble Plus + 2wayFix

Maxi-Cosi Pebble Plus (jeweils 45-75 cm)

Concord Reverso (40-105 cm)

"gut"
9 bis 18 Kilogramm (I)

Maxi-Cosi Tobi

Britax Römer King II LS

"gut"
9 bis 36 Kilogramm (I/II/III) Joie Trillo Shield "gut"
15 bis 36 Kilogramm

Britax Römer Kid II

Britax Römer Kidfix SL

Kiddy Smartfix

"gut"

So wurde getestet

Für die Frontalaufprallversuche wurden die Kindersitze auf der Fahrzeug-Rücksitzbank einer VW-Golf-VII-Karosserie montiert. Beim Seitenaufprall waren die Sitze auf einer Testbank mit eindringender Türe montiert. Kameras hielten den Crashtest im Film fest.

Schadstoffe in Kindersitzen

Seit 2011 gehört eine Schadstoffprüfung zum Test. Dabei werden jene Teile, mit denen ein Kind in Kontakt kommt auf den Gehalt von Weichmachern, Flammschutzmitteln, Formaldehyd und Phenolverbindungen untersucht.

tz

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