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Bei großer Kälte sind die „Gelbe Engel“ im Dauereinsatz.

Rekordjahr für die Gelbe Engel

ADAC: Batterien Pannenursache Nr. 1

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Schnee, Frost und auch Hitze stellt die Fahrer und ihre Autos auch 2012 auf die Probe. Die Gelben Engel waren laut der ADAC Pannenbilanz im Dauereinsatz. Das waren die häufigsten Ursachen der Notrufe.

Wenn das Auto streikt, ist Hilfe gefragt, so auch 2012: Exakt 4.172146 Mal haben Autofahrer ADAC Straßenwachtfahrer im vergangenem Jahr zu einer Panne gerufen. Nur 2010 waren die Gelben Engel noch häufiger im Einsatz (4.250724 Notrufe).

Besonders gefragt waren die Helfer in Gelb am 2. Februar 2012: An diesem Tag gab es 27.512 Einsätze. 

Pannenursache Nummer 1 waren wie in den letzten Jahren auch defekte oder leere Batterien (685.751 Einsätze).

Ausreißer in der Statisik sind die fast 7.000 Dieselfahrer, die wegen versulzter Kraftstofffilter die Pannenhelfer benötigten. Grund für das Problem war die Kältewelle in Deutschland zwischen dem 1. und 14. Februar mit Temperaturen bis minus 20 Grad.

Die Erfolgsquote der ADAC-Pannenhelfer ist trotz des hohen Pannenaufkommens nach wie vor hoch: in 85 Prozent der Fälle können die liegengebliebenen Autos flott gemacht werden 84 Prozent 2011).

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Die Pannenhilfe des ADAC ist längst nicht mehr nur über Telefon oder Internet zu erreichen, sondern auch von unterwegs via Smartphone. 2012 zählte der Club mehr als eine Million Downloads seiner Pannenhilfe-App, die die für den Hilfeprozess erforderlichen Daten sekundenschnell an den ADAC übermittelt. Praktisch ist dies insbesondere, wenn der liegengebliebene Autofahrer den genauen Pannenort nicht kennt oder ihn nur ungenau beschreiben kann.

Die ADAC Pannenhilfe ist unter der Telefonnummer 0180 2 22 22 22 (aus dem Festnetz) und aus dem Mobilfunknetzen unter 22 22 22 zu erreichen. An Notrufsäulen der Autobahnen muss der Club ausdrücklich angefordert werden.

tz/mm

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