Manipulationen beim "Gelben Engel"

ADAC: Staatsanwaltschaft prüft Vorgänge

  • schließen

München - Im Skandal um die Manipulationen des ADAC beim "Gelber Engel"-Preis hat sich die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Die Behörde prüft die Vorgänge beim größten Autoclub Europas.

Die Staatsanwaltschaft München I prüft die Vorgänge in Zusammenhang mit der Wahl zum "Gelber Engel"-Preis des ADAC. Die Ermittlungsbehörde untersucht, ob durch die Manipulationen bei der Wahl "Straftatbestände berührt sein können oder nicht", heißt es in einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft vom Dienstag. Ein Ermittlungsverfahren wurde bislang nicht eingeleitet, betont die Behörde.

Anlass für die Prüfung durch die Staatsanwaltschaft sind Medienberichte über Manipulationen bei der Wahl zum Lieblingsauto der Deutschen beim "Gelber Engel"-Preis. Zunächst hatte die Süddeutsche Zeitung über mögliche Manipulationen bei der Wahl berichtet. Dann wurde bekannt, dass der Skandal um die gefälschten Zahlen größere Dimensionen hat als zunächst angenommen. 

Ex-Kommunikationschef Michael Ramstetter schönte nach eigener Aussage nicht nur 2014, sondern auch die Jahre zuvor bei der Umfrage zum Lieblingsauto der Deutschen die Zahlen, wie ADAC-Geschäftsführer Karl Obermair am Montag in München sagte.

wei

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Rasern drohen künftig deutlich härtere Strafen
Manche Autofahrer mögen es sehr schnell und veranstalten illegale Rennen. Ein neues Gesetz soll solche Temposünder das Fürchten lernen. Denn es drohen nicht nur …
Rasern drohen künftig deutlich härtere Strafen
Vernetzt in die Zukunft: Erfahrungen mit dem Kymco AK 550i
Im Automobilbereich entlockt das Stichwort "Connectivity" kaum mehr als ein müdes Lächeln. Bei den motorisierten Zweirädern ist nun Kymco mit dem neuen AK 550i am Start, …
Vernetzt in die Zukunft: Erfahrungen mit dem Kymco AK 550i
Rasern droht künftig Auto-Beschlagnahmung und Gefängnis
Mit Tempo 150 durch die Stadt und dann nur einen Monat Fahrverbot? Das wird sich ändern: Teilnehmer an illegalen Autorennen riskieren künftig bis zu zwei Jahre Knast.
Rasern droht künftig Auto-Beschlagnahmung und Gefängnis
Autodiebstahl: Polizei und Versicherung sofort informieren
Das Auto ist verschwunden - da ist der erste Schreck meist groß. Doch was ist zu tun, wenn es wirklich gestohlen worden ist? Und was können Autofahrer tun, um den Dieben …
Autodiebstahl: Polizei und Versicherung sofort informieren

Kommentare