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Wechselmarathon. Der ADAC hat 31 Sommerreifen für SUVs und Mittelklasseautos getestet. Knapp ein Viertel der Modelle erhielt die Note "gut".

Zeit für den Wechsel

ADAC-Test: Das sind die besten Sommerreifen

Bald ist wieder Zeit für einen Reifenwechsel: Die Winterpneus werden eingelagert und Sommerreifen aufgezogen. Der ADAC hat mehr als 30 Modelle getestet. 

In einem Test des ADAC haben viele Sommerreifen solide Bewertungen erhalten. Das Gros der Reifen schneidet mit der Note "befriedigend" ab, fast ein Viertel ist "gut".

"Auch ein Reifen, der heute mit einem guten "befriedigend" abschneidet, ist in der Regel ein solider Reifen", sagt Sprecherin Katja Legner. Die Qualität unterscheide sich teilweise nur in Nuancen: "Es wird auch immer ein Zielkonflikt bleiben, etwa zwischen Verschleiß- und Nässeverhalten."

31 Sommerreifen im Test

Insgesamt wurden vom ADAC 31 Modelle getestet, von denen sieben die Note "gut" und 21 die Note "befriedigend" erhielten. Zwei Reifen wurden mit "ausreichend" beurteilt, einer mit "mangelhaft". Der Autoclub hat zwei typische Reifendimensionen für SUVs (215/65 R16) und Mittelklasseautos (195/65 R 15) unter die Lupe genommen.

Testsieger bei den SUV-Reifen

ADAC-Sommerreifen-Test für SUV's.

Testsieger bei den SUVs ist der "Goodyear EfficientGrip SUV" (Note 2,1, Preis: 108 Euro). Auf dem zweiten Platz folgt der "Cooper Zeon 4XS Sport" (Note 2,5, 89 Euro. Beide Pneus bewiesen laut dem Urteil der ADAC-Tester gute Nässe- und Trockeneigenschaften. Ein Kandidat aus diesem Testbereich landete auf dem letzten Platz mit der Note 5,5, auch weil er sich laut ADAC extrem schlecht bei Nässe zeigt.

Testsieger bei den Mittelklasse-Reifen

ADAC-Sommerreifen für die Mittelklasse.

Bei der Mittelklassedimension siegte der "Pirelli Cinturato P1 Verde" (Note 2,1, 73 Euro). Auch vier weitere Modelle bekamen ein "gut", darunter mit dem "Esa-Tecar Spirit 5 HP" (Note 2,5) der günstigste Reifen in diesem Feld mit Reifen zu Stückpreisen von 50 bis 80 Euro.

Was bedeutet M+S auf den Sommerreifen? 

Der Autoclub warnt allerdings vor irreführenden Beschriftungen auf SUV-Sommerreifen. Wenn sie eine M+S-Markierung auf der Flanke tragen, dürfe man diese Reifen zwar auch im Winter fahren. Doch die Gummimischung der Sommerreifen sei bei niedrigen Temperaturen weniger elastisch. Dies senke die Eigenschaften bei Matsch und Schnee. Auch das grobstollige Profil täusche einen besseren Grip nur vor. Wer im Winter keine echten Winterreifen an sein SUV montiere, habe große Sicherheitseinbußen, erläutert der ADAC. Ein Winterreifen für SUVs müsse zusätzlich zum M+S-Symbol das sogenannte Schneeflocken-Symbol ("Three-Peak-Mountain-Symbol") tragen.

Jedes Jahr das gleiche: Bevor der erste Schnee fällt, heißt es Winterreifen wechseln. Warum eigentlich? Alle Reifen sind doch schwarz und rund.

Werkstatt oder Wagenheber?

In 5 Schritten: Wie man selbst die Autoreifen wechselt, können Sie hier bei tz.de nachlesen.

dpa/tmn

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