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Der ADAC hat die fünf gängigsten Campingbus-Modelle getestet.

Vergleichstest

ADAC testet Campingbusse: Zwei überzeugen - einer fällt in Sachen Sicherheit durch

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Im Test des Automobil-Clubs treten der VW California, Mercedes Marco Polo, Citroën Pössl Campster, Ford Nugget Westfalia und der Opel Womondo Wave an. Einer fällt deutlich ab.

Camping erfreut sich in Deutschland immer noch großer Beliebtheit und die Auswahl an Wohnwagen, Wohnmobilen und Campingbussen ist groß. Da fällt die Wahl schon mal schwer, mit welchem Gefährt man sich in den Urlaub wagen soll.

Zwei Camper erhalten die Note "Gut"

Deshalb hat der ADAC die fünf gängigsten Campingbus-Modelle einem Vergleichstest unterzogen. Das Ergebnis: Zweimal vergaben die Tester die Note "Gut", dreimal ein "Befriedigend".

Am besten haben der VW California und der Marco Polo von Mercedes abgeschnitten. Beide Campingbusse haben die Gesamtnote 2,5 erhalten. Platz drei belegt der Citroën Pössl Campster mit 2,7. Dahinter folgt der Ford Nugget Westfalia mit einer 2,8. Abgeschlagen auf dem fünften Platz landet der Opel Womondo Wave. Dies hat der ADAC nur mit einer 3,5 bewertet.

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Getestet auf Schlaf- und Wohnkomfort sowie Fahrdynamik und Sicherheit

Die Tester haben die fünf Campingbusse unter anderem auf die Praktikabilität der Aufstelldächer, Schlaf- und Wohnkomfort sowie Fahrdynamik und Sicherheit überprüft. Bei der Messung des Fahrkomforts wurde die Dauer und die Stärke der Schwingungen gemessen, die sich beim Überfahren von Bodenwellen, Gullydeckeln und Straßen-Querfugen auf die Karosserie übertragen. Den besten Fahrkomfort bietet der Marco Polo (2,5), am schlechtesten war dieser beim Womondo Wave (3,5).

Ausreichend Schlafkomfort im VW California

Der VW California (57.310 Euro) überzeugte die Tester mit einer guten Fahrdynamik, ausreichendem Schlafkomfort oben wie unten, einem durchdachten Küchenkonzept und viel Stauraum. Der Marco Polo war dagegen das komfortabelste Fahrzeug im Testvergleich gewesen. Vor allem in den Punkten Ausstattung und Fahrkomfort konnte der Camper überzeugen. Das hat mit 60.863 Euro auch seinen Preis – er war das teuerste Fahrzeug im Test.

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Gutes-Preisleistungs-Verhältnis beim Citroën Pössl Campster

Der Campster biete mit 39.999 Euro ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und lasse sich mit geringem Aufwand zum Transporter umbauen. Negativ: Die Dachverriegelung sei umständlich zu bedienen und zeitaufwendig. Der Westfalia Nugget (52.598 Euro) hat als einziger Testkandidat eine geräumige Heckküche und öffnet deshalb das Aufstelldach nach hinten. Dadurch verliert er allerdings Stauraum im Heck.

Transporter-Feeling beim Opel Womondo Wave

Der Womondo Wave (52.000 Euro) vermittle im Vergleich zur Konkurrenz deutlich mehr Transporter-Feeling. Dieser Eindruck verstärke sich durch die beispielsweise schlechte Verarbeitung des laminierten Hubdachs. Zudem vergaben die Tester beim Opel in der Kategorie aktive und passive Sicherheit (Assistenzsysteme und Insassen-Fußgängerschutz) ein "mangelhaft" (4,6). Damit konnte der Newcomer im ADAC-Vergleichstest weder beim Fahren noch beim Wohnen wirklich überzeugen.

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anb

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