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Stau ja, Chaos nein - im vorösterlichen Reiseverkehr ging es vergleichsweise ruhig zu.

Viel Betrieb vor den Feiertagen

ADAC: Starker Verkehr - aber das Chaos bleibt aus

München - Trotz starken Osterreiseverkehrs ist nach einer ersten Bilanz des ADAC das große Chaos auf deutschen Fernstraßen zum Beginn der Osterfeiertage ausgeblieben.

Dennoch hätten sich Autofahrer vor allem in Bayern vielerorts in Geduld üben müssen. Von Gründonnerstag bis Karfreitagfrüh registrierte der ADAC 2268 Staus mit einer Gesamtlänge von 5454 Kilometern.

„Es war pickepackevoll auf den Straßen. Aber im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Verkehr dennoch einigermaßen entzerrt“, berichtete ADAC-Sprecher Jochen Oesterle. Damals war es im Vorfeld der Osterfeiertage immerhin zu 3400 Staus mit einer Gesamtlänge von 8060 Kilometern gekommen - „also 1100 Staus mit mehr als 2500 Kilometern Länge mehr“, resümierte der ADAC-Sprecher.

Viele Autofahrer hätten offenbar den Tipp beherzigt, schon am Mittwoch in den Osterurlaub zu starten oder erst am Karfreitag. In diesem Jahr habe es bereits am Mittwoch vor Ostern bundesweit 422 Staus mit einer Länge von rund 1200 Kilometern gegeben, berichtete Oesterle.

Die längsten Staus gab es im vorösterlichen Reiseverkehr dem ADAC zufolge auf der Autobahn A8 München-Salzburg unweit der Anschlussstelle Rohrdorf mit 27 Kilometern. Autofahrer hätten hier 1,5 Stunden gestanden. Auf der Autobahn A6 Heilbronn-Pilsen staute sich der Verkehr südlich von Nürnberg auf 21 Kilometern. In Baden-Württemberg kam es auf der A8 Stuttgart-Richtung München bei Ulm zu einem Stau auf 20 Kilometern Länge.

Auch am Karfreitag bildeten sich nach Angaben von ADAC und Polizei bundesweit vereinzelt Staus auf den Autobahnen. „An Ostersamstag und Ostersonntag wird es dagegen ruhig bleiben“, prognostizierte ADAC-Sprecher Oesterle. „Am Ostermontag nimmt der Verkehr dann wieder Fahrt auf. Wegen des Osterrückreiseverkehrs muss vielerorts wieder mit längeren Staus gerechnet werden“, warnte der Sprecher.

dpa

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