ADAC-Tipps bei Eis und Schnee: Polizei sieht Guckloch nicht gern

- Auch wenn es derzeit nicht danach aussieht: Autofahrer sollten sich jetzt auf Schnee und Matsch, Rutschgefahr und schlechte Sicht einstellen und ihren Fahrstil den sich ändernden Witterungsverhältnissen anpassen. Was man in der kalten Jahreszeit beachten sollte, hat der ADAC zusammengestellt.

<P>Vor dem Losfahren müssen Scheiben und Außenspiegel von Schnee und Eis befreit werden. Wer nur ein kleines Guckloch freikratzt, kann mit einem Bußgeld von bis zu 50 Euro bestraft werden, außerdem droht bei einem Unfall eine Mitschuld. Völlig unnötig ist es, den Motor minutenlang im Stand laufen zu lassen. Davon wird es im Wageninneren nicht schneller warm und zugefrorene Scheiben tauen nicht besser ab. Wer bei dieser Umweltsünde ertappt wird, muss mit einem Bußgeld von zehn Euro rechnen. Vorsicht auch vor Dachlawinen: Warnen Schilder vor einer entsprechenden Gefahr und das geparkte Auto wird von herabstürzenden Schneemassen beschädigt, trägt man einen Teil des Schadens selbst. </P><P>Wie der ADAC mitteilt, müssen Autofahrer zugeschneite Verkehrszeichen nicht eigenhändig säubern, um die Bedeutung erkennen zu können - die Polizei drückt bei Verstößen meist ein Auge zu. Keine Ausrede gibts bei Schildern, die anhand der Form zu identifizieren sind wie etwa ein Stop-Schild. Von ortskundigen Autofahrern wird erwartet, dass sie Verkehrszeichen kennen, auch wenn eine dicke Schneehülle sie umgibt. </P><P>Sind auf bestimmten Straßen Schneeketten vorgeschrieben, bedeutet das Stopp für alle Kraftfahrzeuge ohne Ketten - auch dann, wenn sie Allradantrieb haben. Wer ohne die erforderliche Ausrüstung unterwegs ist, riskiert laut ADAC ein Verwarnungsgeld von 20 Euro. Weisen Schilder auf kreuzende Pisten oder Loipen hin, muss man damit rechnen, plötzlich wegen Wintersportlern bremsen zu müssen. Bei Unfällen haftet der Fahrer mit. Wird im Gebirge auf Lawinen- oder Steinschlaggefahr aufmerksam gemacht, sollten sich Autofahrer dort nicht länger als nötig aufhalten. Wer hier parkt, tut dies auf eigenes Risiko.</P><P>- zurück</P>

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Rasern drohen künftig deutlich härtere Strafen
Manche Autofahrer mögen es sehr schnell und veranstalten illegale Rennen. Ein neues Gesetz soll solche Temposünder das Fürchten lernen. Denn es drohen nicht nur …
Rasern drohen künftig deutlich härtere Strafen
Vernetzt in die Zukunft: Erfahrungen mit dem Kymco AK 550i
Im Automobilbereich entlockt das Stichwort "Connectivity" kaum mehr als ein müdes Lächeln. Bei den motorisierten Zweirädern ist nun Kymco mit dem neuen AK 550i am Start, …
Vernetzt in die Zukunft: Erfahrungen mit dem Kymco AK 550i
Rasern droht künftig Auto-Beschlagnahmung und Gefängnis
Mit Tempo 150 durch die Stadt und dann nur einen Monat Fahrverbot? Das wird sich ändern: Teilnehmer an illegalen Autorennen riskieren künftig bis zu zwei Jahre Knast.
Rasern droht künftig Auto-Beschlagnahmung und Gefängnis
Autodiebstahl: Polizei und Versicherung sofort informieren
Das Auto ist verschwunden - da ist der erste Schreck meist groß. Doch was ist zu tun, wenn es wirklich gestohlen worden ist? Und was können Autofahrer tun, um den Dieben …
Autodiebstahl: Polizei und Versicherung sofort informieren

Kommentare