Auto fährt in Menschenmenge in Helsinki: Ein Toter

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Münster, Erlangen, Bocholt: Hier macht radeln am meisten Spaß. Foto: Marius Becker

Münster verteidigt Titel

ADFC: Das ist die fahrradfreundlichste Stadt

Berlin - Münster in Westfalen hat seinen Titel als Deutschlands fahrradfreundlichste Stadt in einer Umfrage des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) verteidigt.

Unter den Großstädten mit mehr als 200 000 Einwohnern folgten im sogenannten Fahrradklima-Test auf dem zweiten und dritten Platz die Städte Karlsruhe und Freiburg. Das teilte der ADFC am Donnerstag in Berlin mit.

Bei den Städten mit 100 000 bis 200 000 Einwohnern liegen Erlangen, Oldenburg und Ingolstadt auf den ersten Plätzen. Die Dortmunder „Ruhr-Nachrichten“ hatten vorab über die Ergebnisse berichtet.

Die fahrradfreundlichste Stadt mit 50 000 bis 100 000 Einwohnern ist Bocholt in Westfalen. Sieger bei den Orten unter 50 000 Einwohnern ist Reken im Münsterland.

Bei den sogenannten Aufsteigern, den Städten, die seit 2012 am meisten für die Fahrradfreundlichkeit taten, lagen laut ADFC in den verschiedenen Größenordnungen Wuppertal, Göttingen, Schwerin und Heiligenhaus vorn.

Der ADFC ermittelte die Fahrradfreundlichkeit deutscher Städte zum sechsten Mal. Dazu beteiligten sich im Herbst mehr als 100 000 Radfahrer, die ihre jeweiligen Heimatstädte bewerteten.

Der ADFC hat die fahrradfreundlichsten Städte in vier Kategorien gekürt:

Großstädte mit mehr als 200 000 Einwohnern:

1. Platz: Münster

2. Platz: Karlsruhe

3. Platz: Freiburg

Aufsteiger-Stadt, die beim Thema Fahrradfreundlichkeit seit 2012 den größten Sprung gemacht hat: Wuppertal

Städte mit 100 000 bis 200 000 Einwohnern:

1. Erlangen (Mittelfranken, Bayern)

2. Oldenburg (Niedersachsen)

3. Ingolstadt (Bayern)

Aufsteiger: Göttingen (Niedersachsen)

Städte mit 50 000 bis 100 000 Einwohnern:

1. Bocholt (Westfalen, NRW)

2. Nordhorn (Emsland, Niedersachsen)

3. Wesel (Niederrhein, NRW)

Aufsteiger: Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern)

Kleinstädte mit weniger als 50 000 Einwohnern:

1. Reken (Münsterland, NRW)

2. Ketzin/Havel (Brandenburg)

3. Rhede (Münsterland, NRW)

Aufsteiger: Heiligenhaus (NRW)

dpa

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