Ein Alfa für alle Fälle

- Wie wird aus einem Kombi ein SUV? Man gebe ihm einen permanenten Allradantrieb, ein bisserl mehr Bodenfreiheit, Dachreling, breitere Seitenschweller und lackiere das Ganze in dezenten Naturfarben. So jedenfalls rollt jetzt der Alfa 156 Sportwagon als Alfa Crosswagon Q4 zum Händler. Er will in erster Linie potenzielle Kunden eines Audi Allroad oder Volvo XC 70 gewinnen. Was vom Marketing clever ausgetüftelt scheint, weil der Wagen schon ab 31700 Euro zu haben ist.

<P>Für die entsprechenden Wettbewerber muss der Käufer da schon einige Tausender mehr (Volvo XC 70 D5 AWD: 36800 Euro, Audi Allroad 2.5 TDI: 39 900 Euro) auf den Tisch legen. Das Interieur haben die Italiener mit verschieden farbigem Armaturenträger und Paneele, Alu-Pedalerie und speziellen Teppich und Fußmatten auf Outdoor-Optik geschminkt. In den Maßen bleibt es aber ein Alfa 156 Sportwagon. Und der war immer schon sportlich knapp geschnitten. Was auch für den 360 Liter großen Kofferraum gilt, der umgeklappt mit maximal 1180 Liter (zweisitzig und dachhoch) beladbar ist. </P><P>Den Crosswagon Q4 gibt es nur mit dem bekannten 1.9 JTD 16V Multijet-Turbodiesel. Der Common-Rail-Vierzylinder leistet hier 150 PS bei einem max. Drehmoment von 305 Nm bei 2000 U/min. Den Spurt auf Tempo absolviert der Crosswagen Q4 in 10,5 sek., die Spitze liegt bei 192 km/h. Auf die Straße gelangt die Kraft über ein Sechsganggetriebe sowie 225er-All-Season-Reifen, die auf 17-Zoll-Alufelgen aufgezogen sind. Das um 6,5 cm erhöhte Fahrwerk sowie der permanente Allrad, der Kraft und Drehmoment je nach Schlupf fortlaufend von Hinterauf Vorderachse verteilt, hilft dabei, auch schlammige Passagen oder ausgefahrene Furchen zu meistern. </P><P>Zur aktiven Sicherheit gehören ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung, ESP sowie eine Brembo- Bremsanlage. Passiv schützen Front-Airbags, Seiten-Airbags vorne und Fenster-Airbags. Ebenso üppig fällt der Komfort an Bord aus: Zur Basisversion Progressive (31 700 Euro) gehören u.a. eine Zwei-Zonen- Klimaautomatik, Nebelscheinwerfer, Leder-Lenkrad, Parksensoren hinten und Alufelgen. Die gehobene Distinctive-Variante (33 850 Euro) besitzt darüber hinaus Lederausstattung, CD-Radio mit Lenkradfernbedienung, Regensensor, Sitzheizung und Tempomat. </P>

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Was bei Fahrgemeinschaften zu beachten ist
Fahrgemeinschaften sind eine gute Sache für die Umwelt und für den Geldbeutel. Doch wie finden sich diese? Und was ist im Vorfeld zu beachten, damit es mit den …
Was bei Fahrgemeinschaften zu beachten ist
Wie verlässlich sind Alkoholtester für den Privatgebrauch?
Mal schnell in den mitgebrachten Alkoholtester blasen und rausfinden, ob man nach ein paar Drinks auf der Party noch fahren darf? Experten vom TÜV haben nun überprüft, …
Wie verlässlich sind Alkoholtester für den Privatgebrauch?
Opel Agila besteht Check im Alter
Verkauft worden ist der quadratisch-praktische Minivan des Rüsselsheimer Automobilkonzerns nicht allzu oft. Zu unrecht, denn er schneidet in der Kfz-Hauptuntersuchung …
Opel Agila besteht Check im Alter
Jagd auf Erlkönig: Welcher Prototyp wird hier verschleiert?
2019 soll ein vollelektrischer Mercedes auf den Markt kommen. Der Erlkönig wurde bereits gesichtet und geknipst. Welches Modell verbirgt sich dahinter?
Jagd auf Erlkönig: Welcher Prototyp wird hier verschleiert?

Kommentare