Französische Schauspielerin Danielle Darrieux gestorben

Französische Schauspielerin Danielle Darrieux gestorben
+
"Don't Drink and Drive." Dieses Motto gilt für alle Verkehrsteilnehmer. Wer im Ausland dagegen verstößt, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Foto: Fredrik von Erichsen

Alkohol am Steuer: Im Ausland drohen harte Strafen

Autofahrer sollten im Ausland zweimal überlegen, ob sie sich alkoholisiert ans Steuer setzen. In Italien und Dänemark droht nach einer Kontrolle unter Umständen eine Zwangsversteigerung des eigenen Autos. Und in Großbritannien können 7000 Euro fällig werden.

München (dpa/tmn) - Vier Punkte in Flensburg, ein Monat Fahrverbot, 500 Euro Bußgeld: Diese Strafe droht Autofahrern, wenn sie in Deutschland mit mehr als 0,5 Promille am Steuer erwischt werden. Im Vergleich zu den Konsequenzen in anderen Ländern erscheint das jedoch harmlos.

Nach Angaben des ADAC müssen Autofahrer in Italien ab 1,5 Promille Alkohol im Blut nicht nur ein Bußgeld von mindestens 530 Euro zahlen. Ihr Auto kann auch zwangsversteigert werden. In Dänemark kann der Wagen ebenfalls unter den Hammer kommen, allerdings erst, wenn beim Fahrer mehr als 2,0 Promille gemessen werden. Ist der Fahrer nicht Besitzer des Pkw, sehen italienische und dänische Behörden von einer Zwangsversteigerung ab.

In den meisten Nachbarländern gilt, genau wie in Deutschland, die Promille-Obergrenze von 0,5. Ausnahmen gibt es nur in England (0,8 Promille), Polen und Schweden (beide 0,2) sowie in Tschechien und Ungarn (0,0). Wer in Tschechien alkoholisiert fährt, muss mit einem verhältnismäßig geringen Bußgeld ab 100 Euro rechnen. In anderen Ländern liegen die Strafen weitaus höher. Wer beispielsweise in Großbritannien gegen die Regeln verstößt, muss mit einer Strafe von bis zu 7010 Euro rechnen. In Österreich beginnen die Bußgelder für Alkoholsünder bei 300 Euro, in der Schweiz werden umgerechnet mindestens 565 Euro fällig.

Ein kleiner Trost ist zumindest die Zahlungspraxis in einigen Ländern. Bei Sofortkasse oder Zahlung innerhalb einer bestimmten Frist gibt es in manchen Ländern Rabatte. So gewähren unter anderem Großbritannien, Griechenland, Slowenien und Spanien Nachlässe von bis zu 50 Prozent. Ihren Führerschein können Autofahrer dabei grundsätzlich nicht sofort verlieren. Der Entzug der Fahrerlaubnis obliegt deutschen Behörden.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Was nach diesem Unfall passiert, werden Sie nicht glauben
Ein tonnenschwerer Kran krachte auf einen fahrenden Audi - doch mit dem, was danach passiert, hat niemand gerechnet.
Was nach diesem Unfall passiert, werden Sie nicht glauben
Start-Stopp-Automatik: Neue Batterie einprogrammieren
Einfach Kabel abklemmen und Akku tauschen? Bei vielen Autos geht es längst nicht mehr so einfach. Was ist zu beachten?
Start-Stopp-Automatik: Neue Batterie einprogrammieren
Auf New Yorks Straßen soll 2018 Erstaunliches passieren
Staus, Gehupe und Fußgänger-Chaos: Auf New Yorks Straßen geht es ziemlich rau zu. Trotzdem soll 2018 ein überraschendes Pilot-Projekt gestartet werden.
Auf New Yorks Straßen soll 2018 Erstaunliches passieren
Seat Arona kommt im November als zweites SUV aus Spanien
SUVs boomen. Daher erweitern viele Hersteller ihr Portfolio mit den rustikal aussehenden Autos. Auch die spanische VW-Tochter Seat bringt im November ihren zweiten …
Seat Arona kommt im November als zweites SUV aus Spanien

Kommentare