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Einen Alleskönner gibt es bei Autoreifen nicht. Allwetterreifen können aber eine gute Alternative sein. Foto: Inga Kjer/dpa-tmn

Wo bin ich unterwegs?

Allwetterreifen sind je nach Bedürfnis ein guter Kompromiss

Ganzjahresreifen sind bequem: Mit ihnen entfällt das lästige Wechseln im Sommer und Winter. Ob sie wirklich gleichermaßen für nasse, trockene und verschneite Straßen taugen, haben Experten getestet.

Stuttgart (dpa/tmn) - Das Fazit vorneweg: Den einen Alleskönner sucht man vergeblich. Es gibt aber gute Kompromisse. Acht Allwetterreifen haben der Auto Club Europa (ACE) und die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) gemeinsam unter die Lupe genommen

Im finnischen Winter und österreichischen Sommer wurden die Testreifen auf die Probe gestellt. Getestet wurden handelsübliche Ganzjahres-Pneus der Größe 205/60 R16. Diese passen an diverse Hochdachkombis sowie Kompakt- und Mittelklasse-Pkw. Testsieger wurde der Continental AllSeasonContact. Mit 200 von 260 Punkten bekam er die Note "sehr empfehlenswert". Fahr- und Bremsverhalten bei Nässe entsprechen reinen Sommer- und Winterreifen, er zeigt aber im Schnee Schwächen.

Für die Wahl entscheidend: Wo bin ich unterwegs?

Was Bremsweg und Fortbewegung im Schnee angeht, kann vor allem der als "empfehlenswert" eingestufte Fulda Multicontrol punkten. Er zieht mit reinen Winterreifen gleich, hat jedoch auf nasser Fahrbahn Probleme. Autofahrer sollten somit wissen, für welche Witterungsbedingungen sie vor allem gerüstet sein müssen. "Wenn man weiß, was der Reifen besonders gut kann und wofür man ihn braucht, kann ein Allwetterreifen ein guter Kompromiss sein", sagt ACE-Sprecher Sören Heinze.

Neben einmal "sehr empfehlenswert" vergaben die Tester sechsmal die Note "empfehlenswert" und einmal "bedingt empfehlenswert". Der Preis für die empfohlenen Reifen liegt zwischen 420 und 500 Euro für einen 4er-Satz.

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