American Dream Machine

- Das Coupé allein ist schon eine Show für sich. Zwar von Karmann in Deutschland gefertigt, weckt der Chrysler Crossfire dennoch uramerikanische Instinkte. Jetzt gibt es den Ami aber noch eine Nummer schärfer - nämlich als rassigen Roadster. Die Zutaten für den offenen Zweisitzer sind ein aufregendes Blechkleid, unter dem sich jedoch solide Mercedes-Benz- Technik verbirgt, ein elektrisches, halbautomatisches Stoffverdeck und ein leistungsstarker V6 mit 218 PS.

<P>Ab dem 22. Mai steht der offene Roadster beim Händler. Mit seiner langen Schnauze, den kurzen Überhängen, den breiten Kotflügeln und dem aufregenden Hinterteil überzeugt dieser US-Roadster voll. Sein "Bootsheck" ist fast identisch mit dem des Coupés und nimmt das Faltdach auf. Außerdem ist in ihm ein Spoiler integriert, der ab einer Geschwindigkeit von 100 km/h ausfährt und den nötigen Anpressdruck auf die Straße bringt. Dem Ami tun die Schwabengene in jedem Fall gut - rund 40 Prozent der Bauteile stammen aus dem alten Mercedes SLK. <BR><BR>Das Interieur ist gut verarbeitet, da rappelt oder klappert nichts. Auch die nur leicht modifizierten Knöpfe und Hebel am Armaturenbrett aus dem SLK vermitteln beruhigende Solidität. Das Platzangebot ist ordentlich, die Türen öffnen angenehm weit. Vor dem Öffnen des Verdecks muss man erst einen Hebel entriegeln und das Verdeck ein wenig hoch gedrücken, bevor dann per Knopfdruck die Stoffbespannung in 22 Sekunden im Heck verschwindet. Ein Wermutstropfen: Dabei schrumpft jedoch der Kofferraum von ohnehin schon bescheidenen 184 auf knappe 104 Liter. </P><P>Für besten Fahrspaß sorgt der 218 PS starke V6-Motor, der auch im Coupé antritt. Der Spurt auf 100 km/h ist in 6,4 sek. erledigt, die Spitze liegt bei 250 Sachen. Ein Drehmoment von 310 Nm garantiert einerseits beste Durchzugsstärke für schnelle Antritte, sorgt aber auch für gelassenes Cruisen im Sonnenschein. Das straff abgestimmte Fahrwerk ermöglicht rasante Gangarten, ohne dabei übermäßig hart zu sein. Eine Fünfgang- Automatik überträgt die Kraft auf die 19 Zoll großen Hinterräder und passt gut zum Charakter des Roadsters. </P><P>Wer aber lieber selber schalten will, greift zum Sechsgang-Getriebe. In Sachen Sicherheit ist u. a. ESP mit an Bord. Leder, Klimaautomatik und elektrische Sitze zählen zur reichhaltigen Serienausstattung. Als Extras gibts nur ein Navi (1550 Euro) und Metallic- Lack (480 Euro). Mit 38 600 Euro liegt der Roadster nur um moderate 1200 Euro über dem Coupé. </P>

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