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Keine hektischen Manöver: Auch beim Einfahren in einen Stau sollten Autofahrer umsichtig reagieren. Foto: Bodo Schackow/Archiv

Angst am Stauende: Spurwechsel ist keine Lösung

Besonders zur Ferienzeit staut es sich gehäuft auf den Straßen in Deutschland. Manchmal ballt es sich blitzschnell. Nachfolgende Autofahrer sollten rechtzeitig gewarnt werden.

München (dpa/tmn) - Um an einem Stauende die Gefahr eines Auffahrunfalls zu reduzieren, sollten Autofahrer den nachfolgenden Verkehr so früh wie möglich mit der Blinkanlage warnen. "Lieber einmal zu früh als zu spät", sagt Diana Sprung vom ADAC.

Sie rät aber dringend davon ab, aus Angst vor einem womöglich auffahrenden Lastwagen übereilt auf die vermeintlich sicherere linke Spur auszuweichen: "Das kann schnell zu gefährlichen Manövern führen."

Wer sich einem Stauende nähert, sollte grundsätzlich ausreichend Platz zum Vordermann lassen. "Dann kann man im Notfall noch reagieren und auf den Standstreifen ausweichen, falls das nachfolgende Fahrzeug nicht bremst", sagt Sprung. Deshalb sollten Autofahrer natürlich auch im Stau das Geschehen im Rückspiegel im Blick behalten.

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