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Wenn sich auf der Autobahn bei Nebel ein Stau bildet, sollten die Fahrer im Wagen sitzen bleiben.

Vorsicht Unfallgefahr

Stau und Nebel: Das sollten Autofahrer niemals tun 

Gerade im Winter steigt auf Autobahnen manchmal unvermittelt Nebel auf. Wenn sich dann ein Stau bildet, besteht die Gefahr von Auffahrunfällen. Wie verhalten sich Autofahrer am Stauende richtig?

Am Stauende kommt es immer wieder zu Auffahrunfällen - und die Angst davor ist gerade bei Nebel groß. Es ist aber keine gute Idee, das Auto zu verlassen, wenn im Stau nichts vorangeht. Das könnte böse Folgen haben.

Stau: Das sollten Sie tun

Im Auto zu sitzen, sei immer noch sicherer, als ungesichert auf der Straße zu stehen, erklärt Herbert Engelmohr vom Automobilclub von Deutschland (AvD). "Außerdem darf man auf der Autobahn laut Straßenverkehrsordnung nicht zu Fuß gehen."

Wer dennoch das Auto verlässt, muss eine Warnweste anziehen und auf dem kürzesten Wege hinter die Leitplanken gehen. Bei schlechter Sicht und Orientierung dabei wichtig: Brücken, bei denen eine Absturzgefahr über einige Meter besteht, haben ein Geländer. "Sich anschließende Böschungen, seien diese noch so steil, eher nicht", warnt Engelmohr.

Bei Staus sollten sich Autofahrer an Warnungen durch Radio, Schildern oder dem Brückenaushang orientieren und langsam an das Stauende heranfahren. Dann setzen sie den Warnblinker und beobachten den Verkehr um sie herum. Nicht nur bei schlechter Sicht: "Immer genügend Abstand halten, mindestens 20 Meter, Orientierung können Leitpfosten am Straßenrand bieten."

Engelmohr rät, ständig in den Spiegeln den nachfolgenden Verkehr zu beobachten, solange Autofahrer am Stauende stehen - also bis zum Zeitpunkt, wenn mindestens fünf bis sechs Autos hinter ihnen stehen. "Hat man den Eindruck, ein nachfolgendes Fahrzeug nähert sich zu schnell, auf den Standstreifen oder Nebenspur ausweichen." Ein "Zufahren" des genannten Abstandes sei dann unproblematisch, wenn man nicht mehr das Ende der Schlange darstellt.

Wann ist die Nebelschlussleuchte erlaubt?

Nebel ist nicht gleich Nebel. Um die Nebelschlussleuchte einschalten zu dürfen muss erst eine bestimmte Mindestsichtweite erreicht sein, sonst werden andere Fahrer geblendet und das kann gefährlich sein.

Stau-Knigge: Das sollten Sie auf der Autobahn beachten

Staus gehören zum Alltag auf den Fernstraßen. Doch auch wenn alles steht und nichts mehr geht, sollten Autofahrer die Autobahn nicht mit einem Parkplatz verwechseln. Diese Regeln sollten Sie kennen.

Was tun, wenn im Auto die Blase drückt? Verkneifen Sie sich auf alle Fälle ihr Bedürfnis, wenn Sie auf der Autobahn im Stau stehen, besonders in der Schweiz.

Nebel!? So fahren sie sicher durch

  • Im Herbst sollten sich Autofahrer, laut ADAC, auf plötzliche Sichtbehinderungen einstellen. Es ist empfehlenswert auch tagsüber grundsätzlich mit Abblendlicht fahren und stets bremsbereit sein.
  • Ausreichend Abstand halten. Mindestabstand ist gleich Geschwindigkeit. Beträgt die Sicht also beispielsweise nur rund 50 Meter (Abstand zwischen den Leitpfosten am Fahrbahnrand), sollte man nicht schneller als 50 km/h fahren. 
  • Bei Sichtweiten unter 50 Metern das Tempo drosseln und die Nebelschlussleuchte einschalten. Bei besseren Sichtverhältnissen, das Nebelrücklicht wieder ausgeschalten, es blendet gewaltig. 
  • Nebelfahrten sind für die Augen anstrengend. Die Fahrt sofort unterbrechen, wenn die Augen zu brennen beginnen. 
  • Während der Pausen Scheinwerfer und Leuchten überprüfen, etwaigen Schmutz und Feuchtigkeit beseitigen. 
  • Während der Fahrt regelmäßig die Scheibenwischer anschalten und gegebenenfalls mit dem Gebläse die Frontscheibe von innen freimachen.

Kurios: So tierisch kann ein Stau sein

dpa/tmn/ml

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