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Avant wie avanti, avanti! Wenn es schnell gehen soll – dann hat Audi bei diesem Avant die richtige Maschine dazu.

Große Klappe - aber auch viel dahinter!

Der Name ist Programm. Avant heißt auf französisch „vor“. Und so soll der Avant, die Kombiausführung des A 6, auch tunlichst immer vor der Konkurrenz rangieren.

Das ist zumindest der Anspruch der Ingolstädter Autobauer. Jetzt haben sie den neuen Avant vorgestellt. Wir haben ihn schon gefahren.

Wer viel transportieren muss, der liegt beim Avant genau richtig. Das Ladevolumen ist im Vergleich zum Vorgänger um 20 Liter gewachsen und liegt jetzt zwischen 565 und 1.680 Litern.

Avant wie avanti, avanti! Wenn es schnell gehen soll – dann hat Audi bei diesem Avant die richtige Maschine dazu. Das neue 3,0 Liter- Biturbo (kommt aber erst im November) ist ein Höllengerät. Ausgestattet mit zwei Turboladern bringt dieser Motor satte 313 PS und beschleunigt den Audi in 5,3 Sekunden von 0 auf 100. Satt ist auch der Klang: Durch ein ausgeklügeltes Klappensystem am Auspuff klingt das Auto wie ein 8-Zylinder- Benziner. Damit ist den Konstrukteuren aus Ingolstadt die automobile Quadratur des Kreises gelungen. Verbrauch (6,4 Liter auf 100 Kilometer) und Drehmoment (580 Nm) eines Diesels, ausgestattet mit dem Klang eines Benziners – das Ergebnis kann sich hören lassen.

Avant wie Avantgarde! Auf die Ausstattung haben die Ingolstädter ja schon immer ein großes Augenmerk gerichtet. Das ist auch beim neuen Avant so. Die Betonung liegt dabei auf Eleganz (wirklich schön die Yachtholz-Optik,

Eiche Beaufort, 670 Euro) und auf praktischer Anwendbarkeit: Bei Letzterem sind drei Details hervorzuheben.

Der neue Audi A6 Kombi

Papis Liebling - Der neue Audi A6 Kombi

Erstens: Das neue Verkehrsbeobachtungssystem. Hier wird nicht nur das bekannte TMC-System verwendet, sondern es werden auch zusätzliche Daten verarbeitet, die zum Beispiel von Smartphones gesendet werden. Echtzeit-Verkehrsinformation verspricht Audi – das Ganze optisch eingebettet in Google-Earth-Satelliten- Aufnahmen. Sieht schon mal gut aus.

Zweitens: Die Heckklappen- Bedienung. Mit einem kleinen Fußkick unterhalb der Heck-Stoßstange (natürlich nur in der Luft) öffnet sie sich nämlich automatisch. Sieht komisch aus, ist aber mega-hilfreich, wenn Mann oder Frau gerade alle Hände voll zu tun hat mit Einkaufstüten oder Bierträgern. Ebenfalls praktisch: Die Laderaum-Abdeckung gleitet folgerichtig auch automatisch zurück (nur bestellbar mit Komfortschlüssel, Kostenpunkt: 1.340 Euro).

Eiche im Yachtdesign: So edel kann das Cockpit des neuen Audi A 6 Avant sein. Im Gegensatz zur Konkurrenz ist das Display übrigens im Armaturenbrett versenkbar

Drittens: Ein Vier-Kamera- System erfasst die komplette Umgebung des Autos und bietet sogar eine Darstellung aus der Vogelperspektive an. So macht Einparken gleich noch viel mehr Spaß. Bei den Preisen geht der Spaß beim günstigsten Modell( dem2,0TDI,177PS) bei 40.850 Euro los, der kleinste Benziner (der 2,8 FSI, 204 PS) startet bei 42.200 Euro. Die Spitzenmodelle liegen bei 53.950Euro (3,0 TFSI, 300 PS) beziehungsweiswe bei 53.550 Euro (3,0 TDI quattro, 245 PS). Der Biturbo wird bei 58.250 Euro landen. Die ersten Fahreindrükke: Der kleinste Diesel ist genügsam im Verbrauch (5,0 Liter) – erfordert aber auch den genügsamen Fahrer. Wem es nur um Komfort und Ladevolumen geht (das liegt übrigens im umgeklappten Zustand bei 1.680 Liter) und wer einfach eine praktische Familienkutsche sucht – der liegt hier genau richtig. Wer ab und zu auch sportlich unterwegs sein möchte, sollte sich bei – entsprechend großem Geldbeutel – für den 3,0 TDI interessieren. Agil und kraftvoll schnupft der Motor Gebirgssteigungen weg und schnurrt dabei wie ein zufriedenes Kätzchen. Zufrieden dürfte nur der Tankwart nicht sein: Bei 5,2 Liter soll der Durchschnittsverbrauch des Kombis liegen.

Das Fazit: 1,2 Millionen Käufer haben sich seit dem Start des Audi 100 Avant schon für den sportlichen Kombi aus Ingolstadt entschieden. Wie bei seinen Vorgängern gilt auch für den neuen A 6 Avant: Große Klappe – aber auch mächtig viel dahinter.

RDF

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