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Audi RS Q3 mit 310 Pferdestärken: Vom Fahrgefühl begeistert zeigte sich unser Tester Michael Knippenkötter.

Erster Eindruck

Audi RS Q3: Audis reizvoller Hingucker

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Mal ehrlich, man mag die Blicke ja, die auf einem ruhen an der Ampel. Was für Felgen! Der Aufbau! Was fürn Kühlergrill!

Und als die Passanten fast schon stehen bleiben wollen, um sich das alles noch fester einzuprägen, darf man selbst wieder durchstarten!

Der Audi RS Q3 aus dem Hause der vier Ringe ist ein echter Rumms im Stadtverkehr, dem Wohlfühlgehege der modernen SUVs. Er kommt laut und brachial daher, kurvt aber dennoch elegant um alle Ecken, weil sein Fahrer aus gehobener Position stets den Überblick hat. Audi hat seinen kleinsten unter den Großen der Q-Serie mit einem 2,5-Liter-Fünfzylinder und satten 310 PS ausgestattet, 420 Newtonmeter schieben die 1,7 Tonnen brutal direkt nach vorne.

Der Begriff „mit erhöhter Geschwindigkeit unterwegs sein“ muss für den Audi RS Q3 knapp umformuliert werden, im Ingolstädter ist man „erhöht mit Geschwindigkeit“ unterwegs. Und das verleiht dem Ganzen einen Sinn! Denn wird der Verkehr mal dichter oder schiebt man selbst lieber eine ruhige Kugel, bietet der SUV ungemein hohen Fahrkomfort. Das ist viel besser als in einer Renn-Wanne auf die Zierleisten der Nebenleute zu schauen.

Aber zurück zum Spaß: Drückt man in einer freien Minute mal so richtig drauf, schafft es der Sportler in 5,3 Sekunden auf die 100 km/h-Marke, das Ende der Fahnenstange soll bei 250 km/h liegen. Schöner ist es allerdings, den Audi RS Q3 durch kurviges Gelände zu schicken oder über nicht ganz so ebene Landstraßen. Keine Spur von Ruckeln, kaum ein Untersteuern, man sitzt fest im Sattel.

Zusätzlich bekommt man durch eine sehr sportliche, perfekt verarbeitete Inneneinrichtung ein gutes Gefühl. Zumindest in der gehobenen Variante mit „Lederausstattung Feinnappa mit Rautensteppung“ sitzt man wie mit dem Polster vernäht, blickt zudem auf eine edle Dekoreinlage in Carbon und hört sich Musik durch Bose Surround Boxen an. Alles zusammen schlägt dann auch mit 2295 Euro zu Buche, was in dem Segment aber auch nicht weiter ins Gewicht fällt.

In der Grundversion kostet der Audi RS Q3 54.600 Euro, die getestete Version mit den Innenraumschmankerln (zusätzlich mit Navigation plus) und technischen Helferlein wie der Einparkhilfe mit Rückfahrkamera oder dem Audi Side Assist sowie Audi Active Lane Assist liegt bei 67.405 Euro.

Das ist noch nicht alles. Denn mit dem kleinen Q will man ja auch Spaß haben, was sich an der Tankstelle bemerkbar macht. Im Test war der Audi weit davon entfernt, irgendwie unter die 10-Liter-Marke auf 100 Kilometer zu kommen. Der Durst auf Super-Plus wird schnell zum Super-Minus im Geldbeutel. Was ist Ihnen der Spaß wert?

Power-SUV mit 310 PS: Audi RS Q3

Power-SUV mit 310 PS: Audi RS Q3

Michael Knippenkötter

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