+
Der Audi RS7 Sportback ist bei den Spielern vom FC Bayern sehr beliebt. Das Coupé mit 560 PS steht ab 113.300 Euro in der Liste.

Cool, erfolgreich & sexy

Audi RS7 Sportback – ein Auto wie der FC Bayern

So sein wie die Stars vom FC Bayern: cool, erfolgreich & sexy. Diesen Traum können sich die wenigsten erfüllen. Aber Auto fahren wie die Bayern –  das liegt schon ein paar Steinwürfe näher...

...vorausgesetzt man hat das nötige Kleingeld dazu. Audi RS7 heißt das elegante Coupé mit der gewöhnungsbedürftigen Rückseite, für das sich heuer nicht weniger als neun Profispieler als neuen Dienstwagen entschieden haben: darunter Robert Lewandowski, Franck Ribéry, Rafinha und Javier Martinez. Uns hat interessiert: Wie abgefahren ist die 560-PS-Rakete auf vier Rädern?

Da steht sie also, die limousinenartige Fahrmaschine zum stattlichen Einstiegspreis von 115.680 Euro: Ein wenig eigenwillig ist der RS 7 schon, die Motorhaube lang gestreckt, das Heck jedoch reißt hinten jäh ab. Wir würden sagen: vorne im Sturm Champions League, hinten in der Verteidigung eher Löwen-Klasse, das heißt Abstiegskampf pur am Tabellenende der zweiten Liga.

Das hat Pep!

Die inneren Werte sind dafür umso überzeugender: feinste Verarbeitung von Leder und Holz (besonders gelungen ist die Yachtholz-Ausführung) sowie logisch und übersichtlich angeordnete Instrumente – eine Schaltzentrale mit Perfektion und Pep. Eigentlich was für den Pep.

Meisterliche Verbindung: Sponsor Audi rüstet den FC Bayern München mit Dienstwagen aus. Die meisten Spieler entschieden sich heuer für den sportlichen Audi RS7 Sportback mit 560 PS.

Ansonsten sitzt man im Audi RS 7 wie im Business-Seat in der Allianz-Arena. Nur dass man sich wünscht, dass das Spiel länger dauert als 90 Minuten – so viel Spaß macht der RS 7 beim Fahren. Abgesehen von der achtstufigen Getriebeautomatik, die mit einer solchen Exaktheit schaltet, wie Douglas Costa seine Pässe spielt, ist dafür der feine Motor verantwortlich. Durchzugskräftig und agil wie Jerome Boateng treten die acht Zylinder an und katapultieren FC Bayerns Liebling mit der Kraft der Doppelspitze (Doppelturbo) in 3,9 Sekunden auf Tempo 100. Die 700 Nm Drehmoment entwickeln dabei eine Wucht wie weiland das gefürchtete Kopfballungeheuer Dieter Hoeneß.

Dafür gibt's die Gelbe Karte Audi RS7 Sportback 

Die Gelbe Karte gibt es für den CO2-Ausstoß von 221 g/km und für den Verbrauch, der wohl nur bei Kreuzbandriss im Gasfuß bei utopischen 9,5 Litern liegen dürfte, aber im Normbetrieb zwischen 14 und 17 Litern pendelt.

Ach ja: Transportieren kann man mit dem RS 7 natürlich auch – der Laderaum hat ein Volumen von 535 bis 1390 Liter. Groß genug, um neben dem Trainingszeug noch etliche Pokale unterzubringen: Trophäen wie der Supercup (53 Zentimeter hoch, 5,5 Kilogramm), Champions-League-Pokal (73,5 Zentimeter hoch, 7,5 Kilo), die Meisterschale (Durchmesser 59 Zentimeter, elf Kilogramm) und DFP-Pokal (57 Zentimeter hoch, knapp 6 Kilo) passen ohne Probleme hinein, da muss noch nicht mal die Rückbank umgeklappt werden. Auch bei der Raumaufteilung: der RS 7 ist doch ein wahrhaft meisterliches Auto. 

FC-Bayern-Dienstwagen: Wer welches Auto fährt

RDF

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Strafzettel: Warum werden Ventilstände angegeben?
Wer schon einen Strafzettel fürs Falschparken erhalten hat, dem ist eventuell aufgefallen, dass gelegentlich die Ventilstände der Reifen angegeben werden. Aber wieso?
Strafzettel: Warum werden Ventilstände angegeben?
Winterreifen mit mehr Druck kühl und trocken einlagern
Im Frühling ist mal wieder die Zeit für einen Reifenwechsel. Doch wie verfährt man am besten mit den ausgetauschten Winterreifen? Und wo lassen sie sich idealerweise …
Winterreifen mit mehr Druck kühl und trocken einlagern
Im Winter: Darf ich den Motor warmlaufen lassen?
Was machen viele Autofahrer, um ihren Wagen im Winter von Eis und Schnee zu befreien? Genau, sie lassen den Motor warmlaufen. Allerdings drohen Bußgelder.
Im Winter: Darf ich den Motor warmlaufen lassen?
Aussteigen und Pinkeln sind im Stau tabu!
Staus gehören zum Alltag auf den Fernstraßen. Doch auch wenn alles steht und nichts mehr geht, sollten Autofahrer die Autobahn nicht mit einem Parkplatz verwechseln.
Aussteigen und Pinkeln sind im Stau tabu!

Kommentare