Macron spricht von „Angriff“ - mehrere Verletzte bei Explosion in Fußgängerzone von Lyon

Macron spricht von „Angriff“ - mehrere Verletzte bei Explosion in Fußgängerzone von Lyon
+
Ein ADAC-Test zeigt: Der Leihvorgang eines E-Rollers ist kinderleicht. Jedoch sind die Angebote der Sharing-Firmen mit rechtlichen Mängeln behaftet.

Flott unterwegs

E-Roller ausleihen: Unkompliziert, aber mit rechtlichen Mängeln

Verschiedene Sharing-Firmen bieten in Großstädten die flinken Zweiräder zum Mieten an. Was die E-Roller können und ob es sich lohnt, zeigt ein ADAC-Test.

Das Ausleihen von E-Rollern klappt hierzulande meist unkompliziert und verlässlich, ist aber oft mit rechtlichen Mängeln behaftet. Zu diesem Ergebnis kommt der ADAC nach einem Test von sechs E-Roller-Verleihsystemen in fünf deutschen Städten.

Kostenstruktur ist übersichtlich und Registrierung einfach

Positiv fielen die einfache und schnelle Registrierung sowie die modernen E-Roller auf, die größtenteils auch technisch in Ordnung und sauber waren. Die Kostenstruktur beurteilten die Tester bei den meisten Verleihern als ebenso übersichtlich wie die Darstellung des Gebietes, in dem man den Roller wieder abstellen muss.

Fahrbericht: Günstiger City-Floh – Kymco New People S 125i.

Selbstbeteiligung bei Versicherung lässt sich nicht senken

Gar nicht gefiel den Experten dagegen die Tatsache, dass man bei keinem Verleiher die Möglichkeit hat, die Selbstbeteiligung bei der Versicherung zu senken. Diese liegt je nach Anbieter zwischen 150 und 500 Euro. Zudem fanden sich laut ADAC in den Geschäftsbedingungen aller Verleiher Klauseln, die den Kunden teils deutlich benachteiligen – etwa die Umkehr der Beweislast. Sie besagt, dass der Kunde beweisen muss, dass er einen Schaden nicht verursacht hat.

Vorschäden oft nicht registriert

Teils fielen auch fehlende oder – trotz Blessuren am Roller – leere Schadenlisten negativ auf. In diesen Listen werden idealerweise Vorschäden zum Abgleich aufgeführt. Generell hätten sich die Tester bei allen Anbietern mehr Informationen zu den E-Rollern gewünscht – etwa über die verschiedenen Fahrmodi, zum Fahrverhalten bei zwei Personen und bei Nässe oder zum Fahrverbot auf Kraftfahrstraßen.

Auch interessant: Lamborghini-Fahrer wird 33 Mal geblitzt – innerhalb von vier Stunden.

dpa/tmn

Mit neuen Fotos: Kuriose Blitzer-Bilder - Die verrücktesten Radarfotos

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mindestens vier Unfälle in einer Stunde: Raser macht Berlin unsicher - und isst dann Hanuta
Ein Raser verursachte in Berlin gleich mehrere Unfälle nacheinander, als er mit einer Geschwindigkeit von 140 km/h durch drei Bezirke raste. Aber das ist nicht alles.
Mindestens vier Unfälle in einer Stunde: Raser macht Berlin unsicher - und isst dann Hanuta
Strafen zu lasch? Falschparker sollen künftig härter bestraft werden
Wer sein Auto falsch parkt, muss bisher mit einer Strafe von 20 Euro rechnen. Zu wenig findet ein Bündnis unterschiedlicher Verbänden. Eine Petition soll das nun ändern.
Strafen zu lasch? Falschparker sollen künftig härter bestraft werden
Schock in der Nacht: Familie muss dreisten BMW-Diebstahl hilflos mit ansehen
Manche Handgriffe gehören zur Routine, werden aber dennoch vergessen. Einer Familie in England ist die eigene Schusseligkeit nun sofort zum Verhängnis geworden.
Schock in der Nacht: Familie muss dreisten BMW-Diebstahl hilflos mit ansehen
Mit dem Citigo-E startet Skoda ins E-Zeitalter
Ende 2019 soll es den Citigo auch als Elektroauto geben. Der Kleinwagen von Skoda erhält außerdem ein paar Änderungen im Design. Und der Hersteller hat weitere Pläne.
Mit dem Citigo-E startet Skoda ins E-Zeitalter

Kommentare