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Reifen geplatzt? Jeder Autofahrer erlebt nach ADAC-Angaben einmal in zehn Jahren das Malheur.

Auto: Alle zehn Jahre platzt ein Reifen

Es ist ein Alptraum für jeden Autofahrer - wenn die Luft aus den Reifen raus ist. Was ist zu tun, wenn der Reifen platzt? Hier finden Sie Tipps für den Ernstfall:

Es rüttelt, es poltert, die Lenkung wird schwammig, das Fahrzeug zieht einseitig weg. Jeder Autofahrer erlebt nach ADAC-Angaben einmal in zehn Jahren einen Reifenplatzer. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) gibt Tipps für den Ernstfall: 

Reifen geplatzt – so reagieren Sie richtig

  • Lenkrad festhalten
  • weiter geradeaus fahren und gefühlvoll bremsen.
  • Auch mit geplatztem Reifen rollt das Auto noch halbwegs kontrolliert. Nach und nach das Tempo reduzieren und den rechten Straßenrand anpeilen.

Ein naher Rastplatz ist für den Reifenwechsel sicherer als die Standspur einer viel befahrenen Autobahn.

Panne auf der Standspur

Ist am rechten Straßenrand oder auf der Standspur Endstation, gelten Sicherheitsregeln:

  • Warnblinker setzen
  • Motor aus
  • Handbremse anziehen
  • ersten Gang einlegen
  • Warnweste anziehen
  • Warndreieck zirka 100 Meter hinter dem Wagen aufstellen
  • alle Insassen auf der zur Fahrbahn abgewandten Seite aussteigen lassen.

Radwechsel

  • Radmuttern des geplatzten Reifens lösen.
  • Auto mit dem Wagenheber aufbocken. Infos zum Not- oder Reserverad finden sich in der Bedienungsanleitung.
  • Alternative zum Radwechsel ist ein Pannenset: Dichtmittel wird mit einem kleinen Kompressor in den Reifen gedrückt. Die Chemie gibt es auch als Spray und Quetschflasche, kittet allerdings nur kleine Risse und Stichverletzungen.

Mit Tempo 80 in die nächste Werkstatt

Egal, ob der Schaden mit Pannenset, Not- oder Reserverad erst einmal behoben wurde: Das Auto sollte mit maximal Tempo 80 zum Reifenwechsel in die nächste Werkstatt gefahren werden.

Vorbeugen und Luftdruck prüfen

Zu geringer Luftdruck ist übrigens Hauptursache für Reifenplatzer. Wer vor dem Schaden klug sein will, prüft ihn regelmäßig, spätestens nach jeweils vierzehn Tagen.

Quelle: Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe/ ADAC

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