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Die Sünden beim Eiskratzen

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Von: Martina Lippl

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Die Sünden beim Eiskratzen. © dpa

Morgens auf dem Weg zur Arbeit zählt meistens jede Minute. Wer nur ein kleines Loch von der vereisten Autoscheibe frei kratzt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Auch sonst kann man einiges falsch machen.

Mit den Minusgraden hält ein ungeliebtes Winterritual Einzug: das Freikratzen vereister oder zugeschneiter Autoscheiben. Niemand kratzt gern lange Eis. Doch falsches Verhalten auf winterlichen Straßen kann teuer werden.

Freie Sicht

Nach Paragraph 23 der Straßenverkehrsordnung (StVO) reicht es nicht aus lediglich ein kleines Guckloch frei zu kratzen. Windschutzscheibe und Seitenfenster immer so weit von Schnee und Eis befreien, dass der Blick auf die Straße uneingeschränkt ist. Ansonsten droht ein Bußgeld von zehn Euro, mit Unfallfolge sogar von 35 Euro. Darüber hinaus kann der Kaskoversicherer im Schadensfall die Leistung entsprechend der Schwere des Verschuldens kürzen. 

Don'ts beim Eiskratzen

Um sich das lästige Eiskratzen zu sparen, sind einige Autofahrer sehr erfinderisch. Bei Laternenparkern ist beispielsweise das Hochklappen der Scheibenwischer recht beliebt. Doch lohnt sich das überhaupt? 

Licht an

Behindert Nebel, Schneefall oder Regen die Sicht erheblich, so ist auch am Tag mit Abblendlicht zu fahren. Autofahrer, die ohne Licht unterwegs sind, riskieren nicht nur ein Bußgeld, sondern auch Punkte in Flensburg (innerhalb von Ortschaften bis zu 35 Euro, außerorts 40 Euro und drei Punkte).

Cosmo direkt/ADAC/ml

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