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Ein neues Fahrzeug zum Schnäppchenpreis? Bei Autoauktionen ist das gut möglich.

So ersteigern Sie ein Auto

Autoauktionen: Option auf Schnäppchen

Planen Sie den Kauf eines neuen Autos? Neben dem Erwerb beim Händler oder beim privaten Verkäufer ist die Versteigerung eine weitere Option, bei der man durchaus viel Geld sparen kann.

Ein Auto ersteigern? Diese Möglichkeit kommt den wenigsten Käufern in den Sinn, da Autoauktionen die Befürchtung wecken, die „Katze im Sack“ zu kaufen. Weder ist eine Probefahrt möglich, noch kann das Fahrzeug vor dem Ersteigern präzise begutachtet werden. Doch mit etwas Glück kann man bei einer Versteigerung sein Wunschfahrzeug zu einem günstigen Preis erwerben.

3,2,1...meins!

Eine Autoauktion funktioniert im Prinzip wie eine Versteigerung bei eBay. Derjenige, der innerhalb eines bestimmten Zeitraumes am meisten bietet, erhält das begehrte Fahrzeug. Auktionen gibt es sowohl vor Ort, bei der die Anwesenheit des Bieters notwendig ist, als auch virtuell im Internet. Die Autos, die versteigert werden, stammen meist von Herstellern, kleinen Firmen, Leasing- und Finanzgesellschaften, Autohändlern, Fahrzeugimporteuren und Banken.

Nervenkitzel ist garantiert

Geeignet sind Autoversteigerungen für jeden, der zum einen auf Schnäppchen, zum anderen auf einen gewissen Spannungsfaktor abzielt. Nicht selten werden Modelle zu einem Betrag ersteigert, der deutlich unter den regulären Preisen des aktuellen Gebrauchtwagenmarkts liegt. Doch bis zum Ende müssen Auktionswillige die Nerven bewahren, denn es bleibt bis zuletzt offen, ob man das Fahrzeug ersteigert und wenn ja, wie hoch der Preis dafür ist. Zudem muss berücksichtigt werden, dass selbst nach erfolgreichem Ersteigern nicht ganz klar ist, was man für sein Geld bekommt. Das Fahrzeug kann in der Regel nicht getestet werden und Eigenheiten des Autos können erst nach dem Kauf kennengelernt werden.

Diese Auktionshäuser gibt es

Die Auswahl an Autoauktionshäusern ist überschaubar. Zu den größten Anbietern zählt British Car Auctions (BCA), das etwa 1,4 Millionen Fahrzeuge in 6.500 Versteigerungen pro Jahr vermarktet. Die deutsche Niederlassung gilt als stärkster Auktionsstandort in Europa. Das Angebot von BCA richtet sich jedoch sowohl beim Kauf als auch beim Versteigern nur an gewerbliche Kunden. Neben Versteigerungen vor Ort bietet BCA auch Online-Auktionen an. Wenn ein Bieter hier ein Fahrzeug ersteigern will, muss er sich im Schnitt gegen bis zu 600 Mitstreitern durchsetzen, meist innerhalb einer Minute, denn länger dauert eine Auktion bei BCA nicht. Weitere bekannte Auktionshäuser sind autorola.de, mbauktion.de und autobid.de.

Zoll als Auktionsplattform

Sowohl für Händler als auch Privatkunden sind Zoll-Auktionen interessant. Dabei werden Autos, die vom Zoll oder von öffentlichen Behörden beschlagnahmt wurden, auf der Internetplattform des Zolls versteigert. Auch die Polizei bietet hier gepfändete oder beschlagnahmte Fundstücke an, so dass sich eine breite Auswahl an Fahrzeugen findet. Gerade für Handwerksbetriebe ist diese Versteigerung interessant, da zahlreiche LKW-Kipper oder Transporter angeboten werden. Zudem ist der Zoll als Anbieter seriös einzustufen. Aber es gibt auch Nachteile: Versteigerungen können etwa plötzlich abgebrochen werden, wenn der gepfändete Artikel vom Besitzer ausgelöst wird. In diesem Fall hat der Höchstbietende keinen Anspruch darauf, dass der Kaufvertrag gültig bleibt.

Quelle: www.wirkaufendeinauto.de

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