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Das Autohaus Kölbl ist ein Audi, VW und Skoda Servicepartner im Münchner Norden

Das Autohaus Kölbl: Die Geschichte 

Als der Unternehmensgründer Michael Kölbl (*19. Oktober 1934, in Unterschleißheim) die Voksschule abschloss, stand sein Wunschberuf fest: Kraftfahrzeugmechaniker. Er bewarb sich bei Daimler-Benz...

...und ergatterte trotz zahlreiche Mitbewerber einen der begehrten Ausbildungsplätze: Am 1. September 1949 begann Michael Kölbl seine Lehre in München.

Auto Kölbl

www.vw-koelbl.de

Beim Pfarracker 55

D 85716 Unterschleissheim

Tel. 089 / 31 77 58 0
Fax. 089 / 31 77 58 44

Service:
Mo. - Fr. von 7:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Sa. von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Nach seiner Lehrzeit wurde er als Geselle übernommen und war in unterschiedlichen Abteilungen wie zum Beispiel der LKW-Reparatur oder in der Motorinstandsetzung tätig. Weitere berufliche Stationen bei Volkswagen, Auto-Union DKW und Opel folgten. Auf dieser Grundlage entwickelte Michael Kölbl ein fundiertes und breit gefächertes technisches Können, das ihm später bei der Gründung seines Unternehmens von großem Nutzen war. Mitte der 50er Jahre belegte er an der Berufsschule München einen Meistervorbereitungskurs, danach meldete er sich an der Meisterschule in Heide an. Während Michael Kölbl im hohen Norden für die Meisterprüfung lernte, errichtete sein Vater eine kleine Werkstatt am elterlichen Haus in der Bahnstraße in Unterschleißheim. Am 19. März 1957 legte Michael Kölbl vor der Handwerkskammer in Flensburg seine Meisterprüfung ab.

Am 1. April 1957 eröffnete Michael Kölbl seinen Kraftfahrzeugbetrieb in Unterschleißheim. Gleichzeitig stellte er einen Lehrling ein. Dafür benötigte er allerdings eine Sondergenehmigung der Regierung von Oberbayern - mit seinen 23 Jahren war er damals als Ausbilder noch zu jung. Repariert wurde alles, was einen Motor hatte: Mopeds, Motorräder, selbst Betonmischer. Nur wenige Menschen besaßen bereits ein Automobil. Einer der ersten Autokunden war die Firma Redl und Schröder (später REKA). Michael Kölbl betreute ihren Fuhrpark - einen Mercedes 180 D und zwei Hanomag LKW. In der damaligen Zeit war Improvisationsgeschick gefragt, oft wurde unter erschwerten, heute kaum mehr vorstellbaren Bedingungen gearbeitet: Da das Einfahrtstor zur Werkstatt für LKW zu klein war, reparierte Michael Kölbl sowohl bei Sommerhitze als auch bei tiefenMinusgraden im Freien. Zur Werkstatt gehörte eine Hoftankstelle mit zwei 5-Liter-Glaszylindern mit Handpumpe. Die Zapfsäule war fahrbar, der Treibstoff wurde in 200-Liter-Fässern angeliefert. Später wurden von Gasolin zwei elektrische Zapfsäulen installiert.

Ab 1960 kam die deutsche Wirtschaft so richtig in Schwung. Jetzt sattelten immer mehr Menschen vom Motorrad aufs Automobil um. Davon profitierte auch das Unterschleißheimer Unternehmen. Zur rechten Zeit hatte Michael Kölbl im Januar 1960 einen Vertrag als FIAT-Vertragswerkstatt und als Unterhändler einer Münchener Firma abgeschlossen. Neben seinen technischen Können bewies er nun auch Verkaufstalent: Schon im ersten Jahr verkaufte Michael Kölbl 70 Fahrzeuge!

Im Frühjahr 1963 erwarb der Unternehmensgründer mit seinem Bruder Rudolf die Räume eines ehemaligen Kinos in der Unterschleißheimer Bezirkstraße. Dort wollte sie nach Umbaumaßnahmen eine Mercedes-Benz-Vertragswerkstatt einrichten. Ein mutiger, aber letztlich erfolgreicher Coup: Im Oktober 1964 konnte Kölbl die Vertragswerkstatt, der auch die Gasolin- und später eine Aral-Tankstelle angeschlossen war, eröffnen. Voraussetzung des Vertrages mit Mercedes-Benz war, Fiat sofort aufzugeben und für die Makre Auto-Union, gerade von Mercedes-Benz aufgekauft, eine Vertretung zu übernehmen. Bald schon hatte sich das Autohaus Kölbl einen guten Ruf erworben, womit Kundenzahl und Auftragslage kontinuierlich wuchsen. Der Standort in der Bezirksstaße platzte allmählich aus allen Nähten. Deshalb zog Michael Kölbl im Oktober 1970 ins Unterschleißheimer Industriegebiet in der Carl-von-Linde-Straße um, wo er eine großzügig angelegte Werkstatt mit Ausstellungsraum und Bürogebäude errichtete. Bis heute ist der Mercedes-Benz-Bertrieb in Familienhand.

Michael Kölb junior ist seit 1993 Geschäftsführer des Unternehmens, das seit 2001 nach einer Fusion mit einem zweiten Autohaus unter dem Namen KölblKratzmeier GmbH und Co. KG fimiert. Einen wichtigen Meilenstein in der Fimrengeschichte setzte das Unternehmen 1972: Michael Kölbl unterzeichnete einen Verkaufs- und Servicevertrag mit AUDI und VW. Jetzt gab er die kleine Hofwerkstatt für Auto-Union in der Bahnstraße auf und zog mit AUDI und VW in die frei gewordenen Räume der Bezirkstraße. Auto Kölbl boomte: Die Zahl der Aufträge und die der Mitarbeiter stieg. Und bald schon erwies sich auch der Standort Bezirksstraße als zu eng. 1980 zog Michael Kölbl ins Industriegebiet von Unterschleißheim und errichtete Beim Pfarracker 55 einen neuen V.A.G.-Betrieb.

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