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Keine Hände am Steuer: in Zukunft sollen Autos autonom fahren.

Sünden hinterm Steuer

Experte: Selbstfahrende Autos verführen zum Sex

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Unfallfreie Fortbewegung - das ist eine Vision von selbstfahrenden Autos. Experten befürchten nun, dass diese autonome Technik nun eine neue Gefahrenquelle schafft: Ablenkung durch Sex im Auto. 

Navi-Einstellen, SMS-Schreiben, Schminken oder Rasieren - unterwegs lässt sich so einiges erledigen. Die Liste der Sünden hinter dem Lenkrad ist lang.

Doch beim Autofahren ist Konzentration gefragt. Sekunden im Blindflug sind fatal. Die meisten Verkehrsunfälle passieren, weil der Fahrer hinterm Steuer nicht bei der Sache war.

Um Crashs zu verhindern, haben viele Fahrzeuge schon Systeme an Bord, die im Notfall bremsen, auch wenn der Fahrer oder die Fahrerin abgelenkt sind. Und die Technik im Auto wird immer intelligenter, smarter. Kameras und Sensoren übernehmen. Mittlerweile sind die Computer im Fahrzeug besser als der Mensch, reagieren schneller. 

Im Jahr 2025 könnten autonom fahrende Autos zum Alltag gehören. Wenn sich der Fahrer oder die Fahrerin nicht mehr auf das Steuer konzentrieren müssen, haben sie Zeit für ganz andere Dinge. 

"Ich gehe davon aus, dass wenn Computer das Fahren übernehmen, es viel mehr Sex im Auto gibt", befürchtet Barrie Kirk von der Canadian Automated Vehicles Centre of Excellence auf CBC.

Obendrein wären die Liebesspiele seiner Ansicht nach überaus gefährlich: vor allem, wenn in einer brenzligen Situation der Mensch wieder das Steuer übernehmen muss. Doch die Technik wäre für Fahrer oder Fahrerin einfach sehr verführerisch, man würde sich damit zu sehr in Sicherheit wiegen.

Die Entwicklung bei den autonom fahrenden Autos geht in großen Schritten voran. In den nächsten Jahren wollen Autobauer auch hierzulande die Technologie auf die Straße bringen.  

Die Systeme müssen, nach einem Entwurf von Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), aber so gestaltet sein, dass Fahrer sie jederzeit übersteuern oder abschalten können.

Ein Stelldichein im Auto ist in Deutschland allerdings verboten. Liebeslustigen Paaren drohen Geld- und Freiheitsstrafen bis zu einem Jahr. Schon auf einem öffentlichen Parkplatz fällt ein Liebesspiel unter § 183a des Strafgesetzbuches  "Erregung öffentlichen Ärgernisses".

 

Bei der Sache? Die Sünden hinterm Steuer

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