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Roboter statt menschlicher Fahrer im Mercedes-Testprogramm

Autopiloten am Steuer

Wie von Geisterhand

Auf Präzision und Wiederhoung kommt es hier an -  bei Testabläufen setzt Mercedes nun auf Roboter. Denn die Autopiloten hinterm Steuer weichen maximal zwei Zentimetern von der Strecke ab.

Auch Bremspunkte werden so exakt getroffen, dass die Haltepunkte höchstens drei Zentimeter voneinander abweichen. So akkurat fährt kein Testfahrer. So lassen sich Spurhalteassistenten oder eine automatische Notbremsung exakter kontrollieren als bei menschlichen Fahrern, deren Reflexe langsamer und ungenauer sind als die maschinell gesteuerten Bewegungen.

Zur Ausrüstung für das automatisierte Fahren gehört ein Bordrechner, der die Bewegung der Roboter steuert und das Einhalten der vorgegebenen Route überwacht. Ingenieure kontrollieren den Ablauf des Versuchs aus einem Leitstand.

Sie können die Fahrzeuge, die nur auf abgeschlossenem Gelände fahren, jederzeit stoppen. Neben der exakten Reproduzierbarkeit von Abläufen liegt ein weiterer Vorteil der Roboter in den höheren Risiken, die auf diese Weise eingegangen werden können.

Dazu gehören beispielsweise abruptes Abbremsen aus hohen Geschwindigkeiten bei dicht auffahrendem Verkehr oder Ausweichmanöver im letzten Moment im Kreuzungsbereich. Darüber hinaus vertragen die Roboter höhere Belastungen als menschliche Fahrer, sie können lange über extrem schlechte Straßen fahren.

Autopiloten im Einsatz

Autopiloten bei Mercedes-Benz  

ml

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