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Allrad-Flotte: Mit dem BMW xDrive verliert der Winter seine Schrecken.

Die bayerische Wollmilchsau auf vier Allrad-Rädern

BMW hat mit seinem „xDrive“-System viel Erfolg im Allrad-Sektor. Nach der Luxuslimousine 750i folgt als nächster Streich der Kombi-SUV-Coupé- Allrounder 5er GT ab der zweiten Jahreshälfte 2010 als xDrive.

Ein logischer Schritt für diese eierlegende Wollmilchsau auf Rädern, denn der Tausendsassa von BMW ist erst als 5er GT xDrive auch fahrdynamisch für jede Situation gerüstet. Schnee von gestern: Mit dem raubeinigen Geländewagen auf Schotterpisten unterwegs, Allradantrieb per Hebel zuschalten. An extrem heiklen Passagen Geländeuntersetzung einlegen, weiter geht’s erst nach viel Nachdenken und Handarbeit. Stand der Dinge heute: Im künftigen 5er GT xDrive funktioniert alles automatisch. Je nach Situation geht die ganze Motorkraft an die Hinter- oder an die Vorderachse, im Normalzustand herrscht ein leichter Vorteil von 60:40 zugunsten des bei BMW traditionellen Heckantriebs.

xDrive führt uns narrensicher über eine geschlossene Schneedecke samt einseitig auftretenden Eisflächen oder rutschigen 180°-Kehren. Erweiterbar ist der Allradantrieb um die elektronische Wankstabilisierung DynamicDrive oder die Bergabfahrhilfe HDC. Mit dieser ausgefeilten elektronischen Allradtechnologie wird der 5er GT zum Alleskönner. Zu dieser Mischung aus Limousine, Coupé, Kombi und SUV passt xDrive perfekt, denn damit ist auch der GT-Pilot auf jeden Untergrund vorbereitet.

Vor allem der US-Markt verlangt danach, aber sicherlich wird die Allradvariante des 5er GT ebenfalls in Deutschland reißend Absatz finden. xDrive funktioniert bereits bei normalen Verhältnissen auf trockenem Asphalt hervorragend – nämlich kaum spürbar. Selbst bei leicht schlüpfrigem Untergrund führt die Kraftverteilung von 60 Prozent zugunsten der Hinterachse zum BMW-typischen Fahrverhalten eines Hecktrieblers.

Der neue 5er BMW

Der neue 5er BMW

Setzt die variable Verteilung je nach Grip der einzelnen Räder ein, führt dies ohne Risiken und Nebenwirkungen zu bestmöglichem Antrieb. Die hohe Schule des Fahrens auf Schnee: Im DTC-Modus sind auch Drifts mit leicht ausbrechendem Heck möglich, ohne auf das Sicherheitsnetz der Stabilitätskontrolle ganz zu verzichten. Eine Stufe weiter werden Traktionsund Stabilitätskontrolle deaktiviert und man muss nun alles selbst im Griff haben. Wirklich schneller ist man damit auch nicht unterwegs, wie unsere Wintertestfahrten mit allen xDrive-Modellen wie X1, X6M, 335i und 750i xDrive oder eben mit dem Prototypen des künftigen 5er GT xDrive gezeigt haben.

Schon als Hecktriebler kostet der 5er GT gut ausgestattet locker mal 70 000 Euro. Da erscheinen 4000 Euro Aufpreis für xDrive nicht übertrieben. Denn erst mit Allradantrieb genießt der GT-Pilot neben der Mischung aus großem Kombi, schickem Coupé und praktischem SUV auch immer den effizientesten und sichersten Antrieb über alle vier Räder.

Wer xDrive in allen erhältlichen BMWModellen testen möchte, kann das in diesem Winter auf verschiedenen Parcours in Deutschland und Österreich tun. Einzige Bedingung: Führerschein der Klasse B. Unter www. bmw.de/winterfreude finden interessierte Autofahrer dazu nähere Infos.

Ralf Schütze

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