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Das Ferrari-Logo steht weltweit für italienische Luxus-Sportwagen.

Cavallino Rampante

Das steckt wirklich hinter dem Pferd im Ferrari-Logo

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Es zählt zu den bekanntesten Markenzeichen der Welt: das Ferrari-Logo. Um die Bedeutung des aufbäumenden Pferdes ranken sich allerdings allerhand Theorien. Welche stimmt?

Ferrari ist ein Mythos. Die Autos gelten als wahre Schönheiten und in der Formel 1 gehören sie zu den Top-Teams – auch wenn es mit Sebastian Vettel in den vergangenen Jahren nicht für den WM-Titel gereicht hat. Aber nicht nur die Sportwagen sind legendär. Auch das aufbäumende Pferd im Ferrari Logo – das Cavallino Rampante – ist eine Ikone.

Allerhand Mythen ranken sich um das schwarze Ross, das das Logo des berühmten Autoherstellers ziert. Aber eine Gemeinsamkeit haben sie alle und wir erklären Ihnen welche das ist.

Der Ursprung des Ferrari-Logos

Das Design des Ferrari-Logos kennt wahrscheinlich jedes Kind. Ein schwarzes, aufbäumendes Pferd auf gelbem Grund. Am oberen Rand verweisen die italienischen Landesfarben auf die Herkunft der Sportwagen. Oft wird das Pferd von den Buchstaben "S" und "F" eingerahmt. Diese stehen für Scuderia Ferrari – auf Deutsch: Rennstall Ferrari.

Aber wie kam es zu dem Logo eigentlich? Enzo Ferrari gewann im Jahre 1923 ein Rennen in Ravenna. Dort lernte er die Contessa Paolina Biancoli kennen und wurde zu ihr nach Hause eingeladen.

Dort hing ein Bild eines schwarzen Pferdes an der Wand – das Wappen der Familie Baracca, aus der die Mutter der Contessa Biancoli stammte. Dieses ging auf das Flugzeug von Baron Francesco Baracca zurück, das dieser im Ersten Weltkrieg flog. Der Baron galt damals als Fliegerass der Aeronautica Militare und ging 34 Mal als Sieger vom Schlachtfeld. Am 19. Juni 1918 wurde er abgeschossen und kam ums Leben.

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Ferrari-Logo von ehemaligem Kampfpiloten inspiriert

Der Pilot malte das Pferd auf seinen Flieger als Glücksbringer und als Andenken an seine Zeit im Kavallerieregiment Piemonte Cavalleriam, wie die Website Designguide erklärt. Eine andere Theorie behauptet, dass Baracca das Pferd von einem deutschen Piloten kopiert habe. Dieser soll das Stuttgarter Stadtwappen auf sein Flugzeug gemalt haben. Allerdings ist diese Theorie bis heute nicht bewiesen. Dafür steht fest, dass Porsche das Stadtwappen in seinem Logo verewigt hat.

Die Contessa Paolina Biancoli soll Enzo Ferrari erlaubt haben, das Pferd als Glücksbringer für seinen Rennstall zu verwenden. Erstmals prangte das Pferd 1932 bei einem Rennen in Spa-Franchorchamps auf einem Auto. Ferrari unterlegte das Pferd mit einem gelben Hintergrund – eine der Farben seiner Heimatstadt Modena. Eine andere Theorie behauptet, die Farbe gehe auf Ferraris Vorliebe für Sonnenblumen zurück.

Egal, woher Enzo Ferrari seine Idee zum Logo nun tatsächlich herhat, er hat alles richtig gemacht und führte seine Firma zu weltweiter Bekanntheit.

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anb

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