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Im Hochsommer sollte man aufgrund der großen Temperaturunterschiede zwischen Benzin und Umwelt aufs Volltanken verzichten. Foto: Andreas Gebert

Bei Sommerhitze: Besser nicht ganz volltanken

Um Schäden am Lack oder am Unterbodenschutz zu vermeiden, sollte man bei Hitze auf das Volltanken verzichten - der Grund: der große Temperaturunterschied zwischen dem Benzin in den Tanks der Tankstellen und der Außentemperatur.

München (dpa/tmn) - Autofahrer sollten bei hochsommerlichen Temperaturen den Tank nicht randvoll füllen. Vor allem ist es keine gute Idee, nach dem automatischen Stopp der Pistole nochmals eine Menge nachzufüllen. Davor warnt der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS).

Durch Erwärmung dehnen sich Benzin und Diesel aus. In der prallen Sonne könnte Sprit durch die Tankentlüftung herauslaufen. Das kann nicht nur Umwelt, Lack oder den Unterbodenschutz schädigen. Im Extremfall sei auch ein Autobrand denkbar.

Laut KS lagert der Sprit bei 5 bis 10 Grad in den Tanks der Tankstellen. Sind es draußen 30 Grad und mehr, bedeute das eine schnelle Erwärmung um mehr als 20 Grad. Dabei dehne sich der Sprit um circa zwei Prozent aus. Das ist ein Liter mehr Volumen bei einem Tank mit 50 Litern. Autofahrer sollten im Sommer nur dann volltanken, wenn sie im Anschluss eine längere Strecke zurücklegen wollen und so wieder Sprit verbrauchen.

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