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Autofahrer tun sich und anderen Verkehrsteilnehmern einen Gefallen, wenn sie beim Stau das Reißverschlussverfahren anwenden. Foto: Michael Reichel/dpa

Gegenseitige Rücksichtnahme

Beim Reißverschlussprinzip Rücksicht nehmen

Unfälle oder Bauarbeiten führen oftmals zu Staus. Für viele Autofahrer ist das ein Ärgernis. Die Unannehmlichkeiten lassen sich jedoch mindern, wenn die Verkehrsteilnehmer dem Reißverschlussverfahren folgen.

Stuttgart (dpa/tmn) - Ist eine Fahrspur blockiert, kommt es oft zum Rückstau, weil Autofahrer zu früh auf die andere Spur wechseln. Damit behindern sie andere, erklärt der Auto Club Europa (ACE).

Durch das sogenannte Reißverschlussverfahren gelingt es besser: Die Fahrer, auf deren Spur das Hindernis liegt, bleiben bis kurz vorher auf ihrer Linie und fädeln sich erst am Ende abwechselnd hintereinander auf der anderen Spur ein.

Doch hier ist gegenseitige Rücksichtnahme gefragt: Denn weder darf der Autofahrer, der die Fahrspur wechseln will, eine Lücke erzwingen. Noch darf derjenige auf der freien Spur den anderen dabei behindern. In beiden Fällen ist mit Geldbußen ab 20 Euro oder gar mit einem Strafverfahren wegen Nötigung zu rechnen. Auch der Führerschein kann in Gefahr sein.

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