Verletzungen im Mund drohen: Bäckerei warnt vor Verzehr ihrer Marmorkuchen

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Statt der erlaubten 80 km/h ist ein Raser in Berlin mit Tempo 140 unterwegs. (Symbolbild)

Verdacht auf illegales Autorennen

Autofahrer mit 140 km/h erwischt - und gibt Polizei dreiste Erklärung für seine Raserei

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Der Raser war auf der Stadtautobahn in Berlin unterwegs, als die Polizei den 26-Jährigen stoppte. Um eine Ausrede war der Fahrer nicht verlegen.

Statt der erlaubten 80 km/h raste ein 26-jähriger Autofahrer mit Tempo 140 über die Berliner Stadtautobahn A100. Eine Polizeistreife hielt den Wagen und konnte nicht fassen, mit welch dreister Ausrede sich der Fahrer rechtfertigte.

Führerschein weg, Auto beschlagnahmt

Wie die Berliner Morgenpost berichtet, habe der Mann erklärt, dass er öfter mal schnell fahre und dies sei nicht schlimm. Ein Richter war offenbar anderer Meinung. Auf Anordnung eines Gerichts wurde dem Fahrer der Führerschein abgenommen und das Auto beschlagnahmt.

Dem Mann werde die Teilnahme an einem illegalen Autorennen vorgeworfen, heißt es weiter. Neben der Raserei sei er wegen ständiger Spurwechsel und Nichteinhaltens des Sicherheitsabstandes aufgefallen.

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Das bedeutet "illegales Autorennen"

Was macht ein illegales Autorennen eigentlich aus? Diese Frage stellen sich wahrscheinlich viele. In der Regel spricht man von illegalen Autorennen, wenn ohne Erlaubnis gegeneinander auf einer längeren, öffentlichen Strecke gefahren wird. Aber auch Beschleunigungsrennen von Ampel zu Ampel sowie Rennen alleine gegen die Uhr zählen dazu.

Letzteres Vergehen definiert sich aus dem Strafgesetzbuch. Dort heißt es in Paragraf 315d Absatz 1 Punkt 3: "[...] sich als Kraftfahrzeugführer mit nicht angepasster Geschwindigkeit und grob verkehrswidrig und rücksichtslos fortbewegt, um eine höchstmögliche Geschwindigkeit zu erreichen."

Aber auch wenn nicht die absolute Höchstgeschwindigkeit erzielt wird, handelt es sich um ein Rennen. Der Richter des Kammergerichts Berlin entschied 2017 (KG Berlin, Beschluss vom 7.6.2017, Az.: 3 Ws (B) 117-118/17-122 SS 64/17), dass es ausreiche, dass Fahrer das Beschleunigungspotenzial, also die Leistungskraft ihrer Fahrzeuge, direkt vergleichen. Die Länge der Strecke spiele dabei keine Rolle.

Auch interessant: Polizei jagt Tesla über elf Kilometer - als Beamten ihn stoppen, sind sie schockiert.

anb

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