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Sperrung bis Ende 2017: Die Gleise zwischen Berlin und Dresden werden fit für Tempo 200 gemacht. Foto: Patrick Pleul (Symbolbild)

Berlin-Dresden: Bahnstrecke wird komplett gesperrt

Moderne Züge bewältigen immer höhere Geschwindigkeiten, doch nicht alle Trassen des deutschen Schienennetzes sind darauf vorbereitet. Aktuell ist die Strecke Berlin-Dresden betroffen: Reisende müssen sich bis Ende 2017 mit Ersatzangeboten begnügen.

Baruth (dpa/bb) - Die Bahnstrecke Berlin-Dresden ist ab 5. August für über ein Jahr gesperrt. Bis Dezember 2017 werden auf einem 73 Kilometer langen Abschnitt zwischen Baruth (Teltow-Fläming) südlich von Berlin und Hohenleipisch (Elbe-Elster) nahe der Grenze zu Sachsen keine Züge rollen.

Die Trasse wird in den 16 Monaten Bauzeit für Tempo 200 fitgemacht. In dieser Zeit werden Fernzüge ohne Halt über andere Routen umgeleitet, der Stopp in Elsterwerda entfällt. Für Reisende im Regionalverkehr hat die Bahn ein Bündel von Ersatzangeboten entwickelt: "Es gibt Express-Busse, Busersatzverkehre und Umfahrungsmöglichkeiten mit Zügen", erläuterte ein Bahnsprecher.

Die Bauarbeiter erneuern Gleise, Bahnsteige und Bahntechnik. "Zudem werden neue Brücken und Wege gebaut, um 18 Bahnübergänge zu ersetzen", berichtete der Sprecher. Der Ausbau verkürzt ab Dezember 2017 die Fahrzeit zwischen den Hauptbahnhöfen in Berlin und Dresden um 9 Minuten auf 1 Stunde und 47 Minuten. 2020 soll ein neues Zugsicherungssystem noch mal die Reise abkürzen.

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