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Ein Blow up kann sehr gefährlich werden.

"Blow up" und Müdigkeit

So gefährlich ist die Hitze für unsere Straßen

Stuttgart - Die Hitze macht nicht nur den Menschen zu schaffen. Auch Straßen werden stark belastet und somit zur Gefahr für Autofahrer. Der ADAC hat zudem Tipps für Hitze-Fahrten.

Die Hitze kann zu einer Gefahr im Straßenverkehr werden und verursacht Schäden auf Autobahnen. „Der Asphalt reagiert auf die Hitze und je heißer es wird, desto weicher werden die Fahrbahnen“, sagte etwa ein Sprecher des Regierungspräsidiums Stuttgart am Freitag. Durch den Druck von Lastwagen könnten Spurrillen entstehen, die vor allem für Motorradfahrer gefährlich seien. Entdecke die Straßenmeisterei Unebenheiten, würden Tempobegrenzungen eingeführt, die Abschnitte gesperrt und notsaniert. Wegen der Hitze lässt auch Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) verstärkt Autobahnen überwachen.

In Baden-Württemberg zum Beispiel erwischte es laut dortigem Innenministerium die A5 bei Heidelberg. Dort platzte am Donnerstagabend die Fahrbahn auf. Rund 50 Meter vor einer Baustelle hob sich der Beton auf einem Fahrstreifen an und brach auf. Autos wurden nicht beschädigt.

Für Berlin und Brandenburg warnte etwa auch der ADAC: Auf Autobahnen, aber auch Landstraßen könnten Dellen entstehen. „Wer als Auto- oder Motorradfahrer eine solche Anhebung der Fahrbahn zu spät bemerkt und mit hoher Geschwindigkeit darüber hinwegfährt, kann durch den Sprungschanzen-Effekt schlimmstenfalls die Kontrolle über sein Fahrzeug verlieren.“ Verkehrsteilnehmer sollten besonders vorsichtig und mit größerem Sicherheitsabstand fahren.

ADAC warnt vor großer Hitze in Autos

Bei der aktuellen Hitze herrschen in so manchem Auto Verhältnisse wie in einer Sauna. „Bei direkter Sonneneinstrahlung kann sich ein Auto auf über 60 Grad aufheizen“, sagte ADAC-Sprecherin Andrea Piechotta am Freitag in München. „Autofahrer werden dann rasch müde und unkonzentriert.“

Der Automobilclub rät daher, bei Sonnenparkplätzen die Windschutzscheibe abzudecken und vor dem Losfahren erstmal alle Türen zu öffnen, um das Auto kräftig durchzulüften. Auch in den ersten Fahrminuten sollten zunächst nur die Fenster geöffnet werden - erst dann solle die Klimaanlage aktiviert werden.

Urlaubern rät der ADAC, in den Morgen- oder Abendstunden zu fahren und während der Mittagshitze zwischen 12 und 15 Uhr im Schatten zu rasten. Grundsätzlich gelte: Niemals Kinder und Tiere im Auto zurücklassen.

dpa

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