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Sparsam unterwegs: Als Plug-in-Hybrid soll der BMW 2er Active Tourer weniger als zwei Liter verbrauchen.

Neue Antriebstechnologien

BMW 2er Active Tourer: Plug-in-Hybrid soll 2016 kommen

Die Entwicklung alternativer Antriebstechnologien schreitet bei BMW weiter voran. Als erstes Modell soll der 2er Active Tourer als Plug-in-Hybrid auf den Markt kommen. Bei der Brennstoffzelle lässt sich der bayerische Hersteller noch Zeit.

BMW setzt auf neue Antriebstechnologien, um den flottenweiten Benzinverbrauch weiter zu senken. Greifbarstes Projekt ist der Plug-in-Hybrid für den 2er Active Tourer, der laut Unternehmenskreisen 2016 erhältlich sein soll.

Zum ersten Mal bei einem BMW mit Frontantrieb und Quermotor spannt der bayerische Hersteller den Verbrenner mit zwei E-Maschinen und einem Lithium-Ionen-Akku zusammen. So erreichen die Module laut BMW eine Systemleistung von mehr als 147 kW/200 PS, können 38 Kilometer weit rein elektrisch fahren und drücken den Normverbrauch unter zwei Liter. (CO2-Ausstoß: 50 g/km).

Mit der Wassereinspritzung will BMW den Verbrauch der Modelle ebenfalls mindern. Sie kühlt die Ladeluft im Turbomotor herunter und macht die Verbrennung dadurch effizienter. Was damit möglich ist, demonstriert ein BMW 1er, dessen Leistung um zehn Prozent steigt, während der Verbrauch um bis zu acht Prozent sinkt. Anders als im Versuchsträger auf Basis des BMW M4 ist der Kühlbedarf bei diesem Fahrzeug nach Angaben eines Sprechers so gering, dass dafür in der Regel kein zusätzliches Wasser mitgeführt und nachgefüllt werden muss. In zwei Jahren will BMW die Wassereinspritzung in Serie bringen.

Länger Zeit wollen sich die Entwickler angesichts der Kosten für die neu vorgestellte Brennstoffzelle lassen. Dass sie technisch funktioniert, beweist der Hersteller mit einem umgerüsteten 5er GT, in dem die Brennstoffzelle einen 180 kW/245 PS starken E-Motor antreibt. Die Reichweite liegt nach Werksangaben bei über 500 Kilometern und bietet gegenüber dem Akku-Auto unter anderem den Vorteil, dass der Wasserstofftank in wenigen Minuten voll ist. Elektroautos laden dagegen mehrere Stunden.

dpa/tmn

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