Überraschung im Dschungelcamp: Ein Kandidat hat das Lager verlassen!

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BMW C 650 Sport. 

BMW C 650 Sport

Das können BMWs Maxi-Scooter im Alltag

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Bei der Präsentation der zweiten Generation der beiden Maxi-Roller von BMW im letzten Herbst warteten diese mit einer Reihe von sinnvollen Verbesserungen auf.

Sowohl das Äußere als auch die Technik waren optimiert worden und konnten sowohl im C 650 Sport als auch im C 650 GT überzeugen. Wir wollten nun klären, wie sich die beiden Bayern-Scooter im Alltag schlagen.

Hierzulande regnet es zum Leidwesen der meisten Zweiradfahrer oft reichlich – und heuer meint es Petrus offenbar besonders gut. Daher durften auch wir im Testprotokoll diverse Regenfahrten notieren, bei denen sich beide Roller aber souverän schlugen. Der 650 Sport absolvierte selbst 90 Minuten Dauer-Nass auf der Autobahn mit bemerkenswerter Lässigkeit und akzeptablem Wetterschutz. Den GT jucken auch dank üppiger Verkleidung und elektrisch verstellbarer Scheibe widrige Bedingungen noch weniger.

Auch die Langstreckentauglichkeit ist sehr zufriedenstellend. Dabei war es zu erwarten, dass man mit 1591 mm Radstand auf der Autobahn kommod unterwegs ist, aber selbst der C 650 Sport machte Etappen von mehreren Hundert Kilometern am Stück zu einer angenehmen Angelegenheit. Obwohl der GT in Bezug auf Sitzkomfort und Wind- und Wetterschutz deutlich bequemer zu bewegen ist.

BMW C 650 GT.

Natürlich mussten die beiden 60 PS starken BMW auch zeigen, ob die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 175 bzw. 180 km/h (Sport) machbar ist. Die beiden 261 bzw. 249 kg (Sport) schweren Scooter schaffen es problemlos und halten – falls gewünscht – den Speed über längere Distanz. Das schlägt sich natürlich beim Verbrauch nieder: Gut fünf Liter genehmigten sich beide auf 100 Kilometer, bei moderatem Tempo einen Liter niedriger. Beide schaffen dann locker Etappen von 300 Kilometern.

Unser C 650 GT war mit dem Side View Assist (SVA) ausgestattet, der vor Fahrzeugen im toten Winkel warnen soll. Das System sprach zwar zuverlässig an, warnte aber gern auch mal vor Leitpfosten oder gar Grashalmen. Stete Aufmerksamkeit und Schulterblick bleiben daher unvermeidlich. Ob die 450 Euro für diese Ausstattung nötig sind, muss jeder selbst entscheiden. Viel Geld muss man sowieso beim Händler lassen, wenn man sich für einen der beiden BMW-Roller entscheidet: 11 350 Euro kostet der C 650 Sport, den C 650 GT gibt es für 11 650 Euro (ABS und automatische Stabilitätskontrolle ASC sind Serie).

Volker Pfau

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