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Keine Schalter, ein riesiges Display und Holografie-Projektionen. Mit einer Studie zeigt BMW, wie die Fahrzeuge aus Bayern in fünf Jahren von innen aussehen könnten. Foto: Thomas Geiger

Inside Future

BMW-Studie bietet Ausblicke auf das nächste i-Modell

Keine Schalter, ein riesiges Display und Holografie-Projektionen. Mit einer Studie zeigt BMW, wie die Fahrzeuge aus Bayern in fünf Jahren von innen aussehen könnten.

Las Vegas (dpa/tmn) - BMW gibt auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas (noch bis 8. Januar) einen ersten vorsichtigen Ausblick auf das nächste i-Modell. In fünf Jahren soll dieses voll elektrische und erstmals komplett autonome Fahrzeug im Format des X5 auf den Markt kommen.

Auf der CES zeigt der bayerische Hersteller eine sogenannte Sitzkiste mit der angedeuteten Silhouette des Luxusmodells. Vor allem das Anzeige- und Bediensystem sticht ins Auge: Denn als erster BMW kommt das BMW i Inside Future genannte System ohne klassische Instrumente und ohne jeden Schalter aus.

Alles, was der Fahrer sehen muss, wird situationsgerecht im Head-Up-Display oder auf einem über das gesamte Armaturenbrett laufenden Bildschirm eingeblendet. Und für die Bedienung gibt es "HoloActive Touch". So nennt BMW die dreidimensionale Projektion von Schaltern und Tastern, die mit Gesten ausgewählt werden. Zur Erhöhung der Treffsicherheit sollen sie mit Ultraschallsensoren sogar ein fühlbares Feedback geben. Dazu gibt es in den Sitzen installierte Lautsprecher, über die jeder Insasse ungestört seinem eigenen Unterhaltungsprogramm folgen kann.

Was neben den Projektionen noch auffällt an der Technologiestudie, sind die eigenwilligen Materialien bis hin zum Moos unter der Rückbank. Das hat dank floristischer Pflege die Messe zwar bislang gut überstanden, wird aber wohl nie in die Serienfertigung gelangen. Ganz im Gegensatz zum HoloActive Touch, sagt ein BMW-Sprecher: "Damit sind wir nur noch eine Fahrzeuggeneration von der Serie entfernt."

Elektronikmesse CES

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