+
Luxus-Geländewagen mit Ladefläche: Startech zeigt auf der Motorshow Shanghai einen Umbau des Range Rovers zu einem Pick-Up. Foto: Startech

Brabus-Ableger Startech baut Range Rover zum Pick-Up um

Er trägt Lack und Leder wie ein Luxusliner und hat eine Pritsche wie ein Lastwagen: Der Brabus-Ableger Startech baut den Range Rover zum Pick-Up um. Bei dem Modell mit der offenen Ladefläche wurde weder an Platz noch an Kraft gespart.

Bottrop (dpa/tmn) - Für die Motorshow in Shanghai (22. bis 29. April) verwandelt Startech den Range Rover in ein Pick-Up. Dafür werden über 100 Karosserieteile geändert, teilte der Hersteller aus Bottrop vor der Messepremiere mit.

Ohne Komforteinbußen bei dem mit fünf Einzelsesseln möblierten Innenraum hat Startech dem Range Rover eine nahezu quadratische Ladefläche mit einem Grundmaß von beinahe 1,10 Metern ans Heck konstruiert. Lässt man die hintere Ladeklappe elektrisch nach unten surren, verlängert sich die Pritsche um etwa 60 Zentimeter.

Angetrieben wird der auch am Bug und den Flanken deutlich modifizierte Range-Rover-Pick-Up von einem V8-Benziner mit 5,0 Litern Hubraum, dem zwei Kompressoren zu 387 kW/526 PS verhelfen. Damit sprintet der Pritschenwagen in 5,3 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht maximal 250 km/h.

Offiziell nennt Startech den Luxus-Laster noch eine Studie. Doch lässt in Bottrop niemand Zweifel daran, dass der Pick-Up auf Bestellung auch gebaut wird. Ein Preis wurde noch nicht genannt. Die Basisversion des Range Rovers ohne Umbau beginnt bei einem Startpreis von rund 90 000 Euro.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Mit leerem Tank gestrandet: Gelten Bußgelder auch bei E-Autos?
Auf der Autobahn mit leerem Tank stehen zu bleiben, kann mit Bußgeldern bestraft werden. Doch gilt das auch bei E-Autos mit aufgebrauchtem Akku?
Mit leerem Tank gestrandet: Gelten Bußgelder auch bei E-Autos?
Tesla: Ist der Zeitplan für den neuen Autopiloten in Gefahr?
Der Elektro-Autohersteller Tesla arbeitet auf Hochtouren an seinem neuen Autopiloten. Laut Zeitplan soll dieser Ende 2017 getestet werden.
Tesla: Ist der Zeitplan für den neuen Autopiloten in Gefahr?
Zuerst zeigt Autofahrer den Stinkefinger – dann passiert das
Einen Parkplatz blockieren? Dafür hatte ein Berliner Autofahrer kein Verständnis und zeigte prompt den Stinkefinger - was danach passierte, werden Sie nicht glauben.
Zuerst zeigt Autofahrer den Stinkefinger – dann passiert das
Freisprecher: Oft große Unterschiede bei Sprachqualität
Beim Autofahren das Handy am Ohr? Das ist gefährlich und deshalb verboten. Wer trotzdem im Auto telefonieren will, greift zu Freisprech-Geräten. Doch die sind längst …
Freisprecher: Oft große Unterschiede bei Sprachqualität

Kommentare