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Ein Auto, das mit Gas betrieben wird, braucht spezielle Zündkerzen. Foto: Patrick Seeger

Braucht man bei Gasbetrieb spezielle Zündkerzen?

Nicht jedes Zündkerzen-Material ist für jeden Motor geeignet. So sollten in Autos mit gasbetriebenen Motoren Edelmetall-Zündkerzen verbaut werden. Sie vertragen die besonders hohen Temperaturen bei Gasbetrieb am besten.

Essen (dpa/tmn) - Viele Autos haben einen gasbetriebenen Motor oder werden entsprechend umgerüstet, um Flüssiggas (LPG) zu verbrennen. Diese Motoren stellen besondere Anforderungen an die Zündtechnik, weil sich die Verbrennung von Gas und Benzin unterscheidet. Darauf weist der Tüv Nord hin.

Der wichtigste Unterschied: Gas-Luft-Gemische sind schwerer zu entflammen, und es gibt einen größeren Zündspannungsbedarf, weil Gas über eine höhere Klopffestigkeit verfügt. Bei der Verbrennung von Gas entstehen deshalb höhere Temperaturen, und das setzt die Zündkerzen einer größeren Belastung aus, erklären die Experten.

Zündkerzen mit herkömmlichen Materialien für Elektroden und Gehäuse nutzen sich im Gasbetrieb schneller ab. Deshalb empfehlen sich spezielle, auf den Gasbetrieb abgestimmte Edelmetall-Zündkerzen. Hochwertiges Material wie Platin oder Iridium kann der Hitze besser standhalten. Das Ausfallrisiko der Zündspulen sinkt daher.

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